Dienstag, 28. Oktober 2014

Plüschmann, lieber Plüschmann #adoptdontshop

Seht mir bitte nach, wenn dieser Text eher ein bisschen stümperhaft daher kommt, tatsächlich ist meine Eloquenz in Relation zu meinem Gerührtsein gegenläufig, offensichtlich sind die richtigen Worte einfacher zu finden, wenn grüblerisch.

In diesem Beitrag über Tomte und Mavie hatte ich ja erwähnt, dass wir auch die Bekanntschaft eines grimmigen Perserkaters im Tierheim gemacht hatten, bevor die Entscheidung fiel, die beiden überaus aktiven Jungkatzen bei uns wohnen zu lassen.

Dieser missmutig dreinschauende, kleine, struppige Kollege mochte mir jedoch seitdem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Als wir uns damals von den Katzenunterkünften entfernten, schaute er uns hinterher. Ich ging nochmal zurück und er schnurrte durch das Gitter. Das war so anrührend, so als wollte er sagen: "Ich gucke zwar nicht so, aber ich bin eigentlich ganz nett."

Nun waren die Gedanken natürlich erst einmal beim wahren Leben mit Tomte und Mavie, ihrer Krankheit, dem Weg der Besserung. Aber als es aufwärts ging, spukte mir der Grinch-Kater immer wieder durch den Kopf. Da er nie bei den online vorgestellten Tieren des Tierheims war, hatte ich fälschlicherweise angenommen, er hätte bereits ein Zuhause gefunden.

Letzten Sonntag aber tauchte sein Bild doch dort auf. Es hieß, er warte bereits seit mehr als 5 Monaten auf eine Vermittlung. Und bei mir war der Schalter umgelegt, auch wenn rational nicht so richtig viel dafür sprach.

Eine annähernd schlaflose Nacht später stand ich Montag Morgen also auf der Schwelle des Tierheims, ein bisschen ängstlich gar, dass sie vielleicht sagen würden, es wäre keine gute Idee, ihn mit Tomte und Mavie zu kombinieren, wo er doch eher Ruhe braucht.


Aber im Gegenteil, sie freuten sich.

Der Plüschmann (der vorher "Silver" hieß) ist vermutlich ziemlich alt. Er ist allerdings so zahnlos, dass das niemand mit Bestimmtheit sagen kann, darin waren sich 3 Tierärzte des Heimes einig.

Der Plüschmann hat trockene Augen, die nicht ausreichend eigene Tränenflüssigkeit bilden und sich deswegen entzünden. So braucht er 2x täglich künstliche Tränenflüssigkeit, die er sich aber anstandslos verabreichen läßt. Durch die Überzüchtung seines Gesichtes benötigt er überdies eine regelmäßige Reinigung im Augen- und Nasenbereich.

Seine Kralle war entzündet. Nun ist er so fluffig an den Pfötchen, dass ich die Behandlung nicht gut weiterführen konnte, es erschließt sich mir vor lauter Wolle nicht, welche Kralle es war. Er scheint aber beschwerdefrei (hoffen wir es mal).


Wie lange wir Freude an ihm haben werden, weiß man nicht. Der Plüschmann könnte in der zweiten Halbzeit spielen oder schon beim Elfmeterschießen sein. Aber er bekommt viel Zuwendung und Nähe, die er sehr rührend genießt.

Warum er wohl nach gut 5 Monaten nicht zu vermitteln war? Seine Rasse ist vergleichsweise unmodern geworden (anders als z.B. Maine Coon oder Norwegische Waldkatzen), wird scheinbar als nicht schön empfunden und noch dazu ist er eben kein Baby oder Strahlemann. Das war es dann. Mein großer Junge hatte Tränen in den Augen, als er sein Bild im Netz sah und sagte: "Der muss zu uns kommen." Und er versteht, dass wir den Plüschmann begleiten, so lange es eben dauert.


Bei dem Thema bin ich ziemlich nah am Wasser gebaut. Weil ich super stolz bin auf meine Kinder, die begreifen, worum es geht und sich so freuen über diesen ruhigen, alten Struppi. Und ich schreibe das nicht, um gelobt zu werden oder dem Internet zu erzählen, was wir für Gutmenschen sind. Sondern um vielleicht ein paar Gedanken anzuregen, die bei der ein oder anderen dazu führen mögen, sich für ein älteres Tier zu entscheiden, das geht einem im Idealfall (wie z.B. der famose Plüschmann) auch nicht mehr über Tische und Bänke. Ist aber zu viel Zuneigung in der Lage.


Seid lieb gegrüßt von Nina.

Montag, 27. Oktober 2014

Vegane Runde: Flammkuchen "einmal mit alles" und 2 leckere gebackene Sünden

Flammkuchen ist was sehr Feines und so flott gemacht, das perfekte Gericht für mich bisweilen überaus faule Person, die trotzdem Abwechslung auf dem Speiseplan schätzt.

Flammkuchenboden kann man fertig kaufen (da enthält er allerdings gerne Dinge, von denen meine Großmutter nicht gewußt hätte, was sie sind und -von wegen vegan- Milchpulver oder Artverwandte. Eine mögliche Herstellungsweise, die ohne tierische Produkte auskommt, findet Ihr hier *klick*.

Zutaten für den Belag:

Kokosmilch aus der Büchse

Mandel-Nuss-Tofu (eine Packung)
1 mittelgroßer Apfel
1 Portion Gari (eingelegter Ingwer), entweder gekauft oder flott selbstgemacht, muss halt nur eine Woche ziehen.

Erdnussbutter (ungezuckert)
Delifrut-Gewürz
2 EL Rohrohrzucker

(alternativ gezuckerte Erdnussbutter und dann eben weniger Zucker, je nach Geschmack)

Den Teig (ob nun selbstgemacht oder nur selbst ausgerollt) auf Backpapier auf das Backblech legen, mit der Masse, die sich in einer Kokosmilchbüchse ansammelt (also der dicke Prütt, nicht die Suppe, weißte), dünn bestreichen (Teigschaber). Dann Scheiben des Tofus und des Apfels gleichmäßig verteilen und mit Gari-Inseln ausstatten.

Aus der Erdnussbutter, etwas Kokosmasse und im Anschluss auch -milch eine dickflüssige Masse anrühren, gut zuckern und 2-3 Messerspitzen Delifrut untermischen. Auf den Flammkuchen träufeln.

In den auf 200°C (Umluft) vorgeheizten Ofen schieben (Mitte) und zwischen 7-10 Minuten backen (man erkennt an der Bräunung der Ränder, wann es genug ist).


Ich hab das fast das ganze Blech alleine weggefuttert. Das sagt nicht nur etwas über mich, sondern auch darüber, wie lecker der Flammkuchen war.

Gestern gab es einen sehr knietschigen veganen Bananen-Schokoladen-Haselnusskuchen nach einem Rezept aus einem meiner Lieblingsbackbücher, "Vegane Cupcakes, Cakes & Cookies" von Ms. Cupcake. Im Original wird der Kuchen mit Walnüssen zubereitet, die hatten wir nicht griffbereit.


Und das schon lange anvisierte Rezept für Erdnussbutter-Shortbread von meiner Freundin Frau S. kam auch zum Einsatz. Eine absolute Empfehlung!


Beste Grüße von Nina, startet gut in die neue Woche und habt es schön.

Freitag, 24. Oktober 2014

Buchgewinnerin und ein Wohnzimmerkonzert bei nikesherztanzt mit Kristina Jung und Mary Jane Insane

Nike hat am Samstag zum dritten Mal ein Wohnzimmerkonzert veranstaltet. Das Prinzip ist einfach und toll: Man sitzt in Nikes schönem Zuhause und lauscht den Liveklängen von Künstlern, unverblümt und nah. Ohne langes Drumherum hier die Bilder von einem wohltuenden Abend mit lieben Menschen, guter Musik, leckerem Essen und viel zu lachen. Die Buchgewinnerin gibt's danach. 









Dem schließe ich mich an. Dankeschön!

Und außerdem gab es ja noch "Der Club der Traumtänzer" von Andreas Izquierdo zu gewinnen. Herzlichen Glückwunsch, liebe Biggi, viel Spaß damit. Und Euch allen herzlichen Dank für die wirklich interessanten und vielseitigen Kommentare!

Habt ein schönes Wochenende, seid lieb gegrüßt und bis bald. Nina

Sonntag, 19. Oktober 2014

Buchparty ° Kreativfieber ° Fotowohnsinn

Um es direkt vorweg zu sagen, dies ist ein Werbeposting aus vollem Herzen, weil ich ein großer Fan von Jutta und Maike alias Kreativfieber bin und mich dösig gefreut habe, als die beiden ein Buch zu Fotowerkeleien veröffentlicht haben. Ihren Blog lese ich schon lange und mit Begeisterung, die beiden sind vielseitig und können, das wollen wir mal nicht unter den Tisch fallen lassen, auch noch ganz ausgezeichnet backen. Bei einem Bloggerinnenfrühstück in Münster vor keine-Ahnung-wievielen Monden haben wir uns dann auch in echt kennengelernt und ich mag sie sehr gut leiden.


von links nach rechts: Maike und Jutta :-)
Um dem ganzen dann also noch die Krone aufzusetzen, erreichte mich eine Einladung des Verlages aus Münster und weil das nicht sehr weit weg ist und ich eine sehr nette Familie habe, konnte das Kleine Volk organisiert werden und die Mutter einen schönen Abend in der großen Stadt (oder besser: in der Vorstadt der großen Stadt) und bester Gesellschaft verbringen.

Jutta und Maike haben uns also erzählt, wie sie das "Unternehmen Buch" gewuppt haben, das war interessant und lustig, beispielsweise haben die beiden die Disziplin des Fleece-Decken-Yoga für sich perfektioniert, um beim Ablichten reflektierender Motive nicht selbst mit auf dem Bild zu erscheinen.


Besonders interessierte mich die Möglichkeit, mit Transferkleister Bilder auf Holz zu übertragen, das war eine der Bastelstationen an diesem Abend und Bilder von Kater Tomte und Katze Mavie lagen laserausgedruckt bereit.



Das Motto des Abends lautete ohne Zweifel "Netzwerkeln", viele liebe Bloggerinnen fanden sich ein, wir haben geplaudert, lecker gegessen, gewerkelt und es richtig schön gehabt.


Oben druff gab es vom Verlag noch eine zentnerschwere Tüte mit Veröffentlichungen, nicht nur "Fotowohnsinn", sondern z.B. auch das Buch zu den Cupcakes, die wir uns den Abend über munter ins Gesicht gesteckt haben. Die mit Möhrchen waren sooo lecker ... 


Hochzufrieden und mit runder Plautze ging es heim, wo sich die Katzen zwar über ihre Portraits nicht erkennbar freuten, über die feine Tasche dafür um so mehr.


Beste Grüße von Nina, habt es schön und lasst es Euch gut gehen.

Übrigens, wer mag: Bis heute um Mitternacht könnt Ihr noch einen neuen und lesenswerten Roman gewinnen, wenn Ihr entweder "hier" schreit (per Kommentar unter dem entsprechenden Posting) oder Eure Chance verdoppeln wollt mit einer Antwort auf die Frage: "Ist der Mensch eine Zwiebel?" *klick*

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Der Club der Traumtänzer oder Ist der Mensch eine Zwiebel?

Wenn ich zu viel Reis auf einmal löffele, bekomme ich Schluckauf. 

Daran dachte ich bisweilen bei der Lektüre von "Der Club der Traumtänzer", denn im Laufe der Handlung werden so viele Themen angerissen und teilweise auch weiter verfolgt, dass ich mich gefragt habe, ob Andreas Izquierdo es wohl hinbekommt, jedem dieser Bereiche gerecht zu werden, jeden angefangenen Handlungsstrang stimmig zuende zu führen - oder ob es irgendwann hakt?


Die frohe Kunde lautet, er kriegt es hin.

Also riesengroßer Fan seines Romans "Das Glücksbüro" habe ich mich sehr über ein neues Werk des Autoren gefreut. Aber die Erwartungshaltung war natürlich auch entsprechend höher.

An dieser Stelle könnte ich Euch jetzt die Handlung vorkauen, Andeutungen über den Ausgang der Geschichte fallen lassen oder tiefere konzeptionelle Fragen erörtern. Aber die "Generation Spoiler" erregt schon lange meinen Missfallen. 

Soviel aber sei gesagt: Gabor, der Protagonist des Clubs der Traumtänzer, ist eine klassische Zwiebel. Er häutet sich zu seinem eigenen Schrecken, Seite für Seite, peu à peu. 

Der Roman wirft die Frage auf, was alles in einer Person wohnt. Ist es so, dass wir alle alles sind und je nachdem, was im Laufe unseres Lebens geschieht oder in welcher Situation / Gesellschaft wir sind, wird es aktiviert? Oder sind manche Menschen fähig zu Charaktereigenschaft xy und andere wiederum nicht? Was meint Ihr?

Dumont Buchverlag Gewinnspiel

Ich weiß zum Beispiel, dass ich früher zu Verzicht nicht imstande war. Da war eine tiefe Gier in mir, eine Ungeduld, ein Getriebensein. Dabei ging es nie um materielle Dinge, aber das Leben, die Freiheit, die Gelegenheit, die Abwechslung, die machten mich unstet und rappelig. 

Heute ist daran zwar noch Erinnerung vorhanden, aber ich kann es nicht mehr nachempfinden. Viel zu anstrengend wäre mir die Jagd nach Impulsen oder Stimuli, viel zu wenig Tiefe birgt so eine kurze Verweildauer. Es käme mir vor wie Smalltalk mit dem Leben und dabei bin ich doch so inkompetent in Sachen Geplänkel geworden.

Nicht falsch verstehen, das "Damals" hatte viele positive Aspekte. Es hat spontane Entscheidungen und auch Risiken möglich gemacht. Im Laufe der Zeit habe ich viel erlebt und gesehen, konnte Menschen begeistern (wofür nun auch immer). Die Leichtigkeit, die das bedeutete, die hätte ich heute gerne bisweilen wieder.

Früher waren Menschen für mich fast immer entweder / oder. Da steckte zum einen viel Bewertung drin, aber rückblickend eben auch Anmaßung. Die Überheblichkeit zu glauben, dass die, die mir ähnelten, "die Guten" waren, wohingegen die, die andere Lebensmodelle bzw. Standpunkte für sich gewählt hatten oder gar meinen Angang kritisierten, sich meiner Gnade nicht gewiß sein konnten.

Heute bewerte ich deutlich weniger. Das hat nichts damit zu tun, die Auseinandersetzung zu scheuen, aber ich habe gelernt, dass man Menschen eben selten in all ihren Facetten mag. Es wird immer Bereiche geben, in denen man differiert, aber ich finde das okay. Selbst dann, wenn jemand an einer Stelle einen Charakterzug offenbart, der mir nicht sympathisch ist (wir reden jetzt bitte nicht von Extremen, die mit Gewalt o.ä. einher gehen). Wenn noch genug übrig ist, das diesen Menschen für mich positiv besetzt, kann ich es a) aushalten und b) so hinnehmen. Und ihn trotzdem mögen.

Das ist übrigens tatsächlich ein Punkt, an dem ich mitunter kritisiert werde. Man fand es schon unaufrichtig, konfliktscheu oder inkonsequent. Aber trotz aller Überlegungen, die dieser Gegenwind bei mir ausgelöst hat, bleibe ich dabei. Und stelle fest, die Menschen bewegen sich. Manche Einschätzung meines Gegenübers könnte ich nach einem Zeitraum x so nicht wiederholen, weil andere Begebenheiten nicht so verlaufen sind, dass der ursprüngliche Eindruck noch Bestand gehabt hätte. So zeigt sich für mich, es lohnt sich, am Ball zu bleiben. Denn angenehm überrascht werd ich gern.

So, Ihr Lieben, jetzt Ihr. Die Frage an Euch lautet: Glaubt Ihr, dass in jedem Menschen alles wohnt und es eine Frage von äußeren Faktoren ist, was abgerufen wird und was nicht? Oder hat man einen bestimmten Charakter, von dem man nicht gravierend abweicht, ob man nun will oder nicht?

Zu gewinnen gibt es ein Exemplar "Der Club der Traumtänzer", es ist ein lesenswertes Buch.

Wer sich die Mühe zu einem Kommentar mit Meinung macht, wandert 2x in den Pott, ein freundliches "Hier" einmal. Die Verlosung endet am Sonntag, dem 19.10.14 um 23.59h.

Nina

Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass ich den Roman, der den Anstoß zu diesem Beitrag gab, für umme im Briefkasten hatte. Aber die Inspiration kommt nicht aus einer Ersparnis von etwa 10 Euro. Dennoch danke für's Geschenk, ich habe mich gefreut!

Sonntag, 12. Oktober 2014

12 von 12 // Oktober 2014

Bei den 12 von 12 hab ich schon so ewig nicht mehr mitgemacht, wurde mal wieder Zeit. Irgendwie scheitert es immer daran, dass ich an dem Tag keine Aufnahmen zuwege bringe oder aber total vergesse, dass der 12. ist. Hier nun also die Knipsereien des Tages, seid herzlich gegrüßt und genießt einen schönen Sonntag Abend.

Ohne Bildbeweis geht es los, weder das Karamellbrot, nach dem der Hustenjunge gegen Mitternacht verlangte, wurde fotografisch dokumentiert, noch das vor dem ersten Kaffee für die Katzen mit abgeschaltetem Geruchssinn gekochte Spezialfutter (Wieso macht die denn sowat? Könnt Ihr hier nachlesen *klick* und auf diesem Wege auch vielen lieben Dank für Eure Anteilnahme und freundlichen Worte).

Zuerst vorzeigbar gab es eine Fahrt durch wundervolles Wetter zum Schloß Nordkirchen. Das ist nicht sehr weit entfernt und dennoch war ich vorher noch nie dort. Und weil es so schön war, gibt es dazu auch mehr als ein Bild:

12 von 12 Oktober 2014

12 von 12 Oktober 2014

12 von 12 Oktober 2014

12 von 12 Oktober 2014

Der Spaziergang dort war echt traumhaft, bei dem Wetter kein Kunststück, und im Anschluss ging es nach Lünen zum Drachenfest. Das fand zum 25. Mal statt und obwohl der Wind heute nicht durchgängig so wollte, wie es die großen Drachen gebraucht hätten, war doch feines Wetter und gut was los.

12 von 12 Oktober 2014

12 von 12 Oktober 2014

12 von 12 Oktober 2014

12 von 12 Oktober 2014

Nach dem Drachenfest gab es noch einen richtig fiesen Burger. Eine Kombination aus lauter Dingen, die ich eigentlich nicht mal mag, aber sie scheinen so etwas wie eine chemische Verbindung miteinander einzugehen und ab und zu ... jaja. Der Nachtisch war auch nicht besser.

12 von 12 Oktober 2014

 Auf dem Heimweg ist mir noch dieses Panorama begegnet.

12 von 12 Oktober 2014

Der kleine Krawallix hat übrigens ein U-Boot gebaut. Ist das nicht großartig? 

12 von 12 Oktober 2014

Jetzt gucken wir noch "Aladdin", das Kleine Volk ist beglückt, und im Anschluss haue ich mich vor der eigentlichen Zeit in die warme Koje. Hab nämlich was Feines zu lesen.

12 von 12 Oktober 2014

Alles Liebe von Nina

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Tomte und Mavie #adoptdontshop

Das sind Tomte und Mavie. Sie sind aus dem Tierheim zu uns gekommen und wir haben schon ein bisschen was hinter uns, aber sie sind ganz liebe und goldige Tiere. Wer unsere Geschichte lesen mag, die folgt nach den Bildern und ist lang und vielleicht weilig, aber eben das wahre Leben. Ansonsten wünsche ich Euch hier schon einen schönen Tag und eine ebensolche restliche Woche.

#adoptdontshop #adoptdontbuy

#adoptdontshop #adoptdontbuy

Von meinen 3 Kindern war nur das Lieblingsmädchen eine ausgemachte Tierfreundin. Sie liebt alles, was flauschig ist und träumte eine Zeitlang davon, zur Volljährigkeit 10 Hunde zu kaufen. Der große Krawallix hingegen war eher ängstlich, besonders im Hinblick auf Hunde, aber alle anderen Tiere sollten auch lieber keine abrupten Bewegungen machen. Der kleine Krawallix wiederum pflegte eine sehr indifferente Haltung gegenüber allem was vierbeinig daher kam.

In meiner Kindheit und Jugend hatten wir immer Katzen, aus diesem Grund waren sie mir näher als Hunde. Auch besser zu vereinbaren mit unserem Leben. Ein bisschen hin und her überlegt und den Zeitpunkt für günstig befunden, sind der kleine Krawallbruder und ich dann fast spontan ins hiesige Tierheim gefahren, um mal unverbindlich zu schauen.

Dort war die Entscheidung recht schnell gefallen (in der engeren Auswahl war noch ein ziemlich zerlumpter Perserkater mittleren Alters mit dem Charme des Grinch, der es mir angetan hatte, aber für die Kinder zu majestätisch gewesen wäre) und 2 Tage später konnten wir Tomte und Mavie, ein junges Katzenpärchen, abholen. Alles war vorbereitet und zumindest das Lieblingsmädchen und ich ein bisschen aufgeregt, die Jungs doch eher wohltemperiert.

Tomte und Mavie sind im Mai 2014 geboren, sie wurden gemeinsam in einem Karton gefunden, irgendwo draußen, keiner weiß, woher sie kamen und ob es noch mehr Geschwister gab. Die beiden hängen sehr aneinander, was bisweilen rührende Formen annimmt.

Sie waren sofort stubenrein und fanden sich gut zurecht, aßen mit großem Appetit und schnurrten munter durch die Räume. Perfekt. 

#adoptdontshop #adoptdontbuy

So perfekt dann doch nicht, es fing am nächsten Tag an, beide Katzen hatten Durchfall, das sei der Nervosität und der Umstellung zuzuschreiben, hatte man uns schon im Tierheim erklärt, und dauere maximal ein paar Tage. Also nahmen wir das vorerst nicht schwer, Nase zu und durch. Nur, dass es nicht aufhörte. Stattdessen erbrach sich Mavie nun ständig und behielt irgendwann kein Futter mehr bei sich.

Die Vertragstierärztin des Tierheimes musste ran und konnte keinen Grund finden, gab Mavie aber eine Spritze und mir die Anweisung, streng zu überwachen, was wie in die Katze rein und wieder raus geht. Mit Gold aufgewogenes Diät-Trockenfutter sollte es richten.

Zwei Tage später, die beiden waren nun 6 Tage bei uns, diagnostizierte die Ärztin einen schweren und für den Menschen ansteckenden Parasitenbefall. Das Tierheim bot uns daraufhin an, die Behandlung zu übernehmen und die Katzen so lange in Quarantäne zu behalten. Bedingungen, die ich bei uns daheim nicht hätte gewährleisten können, zudem stand es kritisch um Mavie, die nicht mehr essen konnte und laut Aussage der Tierärztin das Wochenende nicht unbedingt überstanden hätte.

So verließen sie uns wieder, unsere Katzen, nach nur 6 Tagen, um für 3 Wochen in Quarantäne zu gehen. Und ich habe so viel geputzt wie noch nie in meinem Leben. Desinfiziert, mit Heißdampf alles sterilisiert, jede Menge Sachen auch weggeschmissen (die waren unrettbar kontaminiert), Wäsche gewaschen, als gäbe es kein morgen. Da liegen die Nerven auch gerne schonmal blank, das muss ich zugeben. Ich habe nachts davon geträumt, wo noch Erreger sein könnten und tagsüber einen ziemlich hektischen Blick gehabt.

Das beruhigte sich natürlich auch wieder, die Bude blinkte und bei regelmäßigen Telefonaten mit dem Tierheim hieß es, die beiden seien prima aufgestellt, kein Erbrechen, keine anderen Symptome, viel Appetit, alles wunderbar.

#adoptdontshop #adoptdontbuy

Nach 3 Wochen durften wir sie abholen. Sie kannten uns natürlich nicht mehr, fanden sich aber schnell wieder zurecht. Es begann sozusagen alles noch einmal. Sofort stubenrein, verschmust, schnurrend, bester Dinge, voller Appetit. Abends schon der erste Durchfall. Diesmal vor allem Tomte, Mavie schien okay. Nach 3 Tagen wieder eine Fahrt zur Tierärztin und am selben Tag gleich nochmal, weil eine Stuhlprobe benötigt wurde. 

Am nächsten Tag fing Mavie wieder zu brechen an.

#adoptdontshop #adoptdontbuy

Ratlosigkeit aller Orten. Die Tiere bester Laune, anhänglich und verschmust, schnurrend, machten so garnicht den Eindruck, als ob es einen psychischen Ursprung hätte. Das Tierheim war mit seinem Latein am Ende. Sie boten an, die beiden zurück zu nehmen, ohne es mir aufzudrängen, aber das hatte schon so einen Hauch von: "Vielleicht soll es einfach nicht sein und woanders klappt es besser." Die Tierärztin sprach das auch laut aus. 

Ich bin darüber nicht böse, keineswegs, hatte nur immer das Gefühl, dass ich so schnell nicht kapitulieren möchte, wo sie uns doch trotz aller Stinkerei ans Herz gewachsen waren. Die Stuhlprobe ergab übrigens, dass die fiesen Parasiten nicht mehr nachweisbar sind. Das war schon eine große Erleichterung. Diverse Bakterien waren wohl in unausgegorener Menge vorhanden, das brachte beiden Katzen nochmal eine Fahrt zur Tierärztin und eine Antibiose ein, aber damit sollte es gut sein.

Am selben Tag erbrach auch Tomte. Yeah. Ich hätte heulen können. Hab ich auch.

Aber - es scheint, als ob wir es ganz banal in den Griff bekommen hätten. Seit knapp einer Woche ist Ruhe. Ich behandele die Katzen auf eigene Faust homöopathisch, das Erbrechen hat sofort aufgehört. Außerdem gibt es Schonkost, morgens und abends wird gekocht und sie vertragen es super. Peu à peu stellen wir auf Regelfutter aus der Büchse um, genau die Sorte, die sie im Tierheim bekommen und vertragen hatten. Und bisher klappt es. Das edle Diättrockenfutter kam übrigens auch im hohen Bogen wieder Retour, falls man sich fragt, was daraus wurde. Ich plane auch kein Upcycling-Projekt *harhar*

#adoptdontshop #adoptdontbuy

Drückt uns die Daumen, wir hängen an den beiden und möchten sie wirklich gern behalten. Alle 3 Kinder erfreuen sich an ihnen, streicheln sie und spielen mit ihnen, es ist so schön zu sehen und auch mir tun die beiden gut (seit sie nicht mehr so eine Geruchsbelästigung sind, heidewitzka).

Ich bin dem Tierheim super dankbar, dass sie immer ein offenes Ohr für mich hatten, Zeit und gute Ratschläge. Die waren auch mit mir geduldig, außerdem haben sie anstandslos die komplette Behandlung bei der Tierärztin bezahlt und melden sich jetzt auch noch, um nachzufragen, wie es unseren Katzen geht. 

Hoffen wir mal auf ein Happy End. Wer bis hier durchgehalten hat, dem kann ich ein Tier aus dem Tierheim nur ans Herz legen, denn wenn was dran ist, und das kann man nie ausschließen, egal woher man sein Haustier bezieht, dann hat man Hilfe und einen Ansprechpartner.
Davon mal abgesehen, dass die Tiere, die man aus dem Tierheim bekommt, normalerweise gesund sind, geimpft, entwurmt, gechipt, kastriert und was sonst noch. Also eine unbedingte Empfehlung, denn liebere Tiere können wir uns nicht wünschen und allein war ich in den stressigeren Momenten zu keiner Zeit.

Liebe Grüße von Nina

Mittwoch, 8. Oktober 2014

#2flowergirls - Flowers for Inga

Manche Schicksale bewegen einen, ohne dass man jemanden persönlich oder näher kennt. Inga lebt nicht mehr und das ist jenseits aller Worte. Also möchte ich mich anschließen, Inga auf diesem Wege Adieu zu sagen - mit Blumen, die sie liebte und die ihr, wie ich las, immer Kraft und Freude gaben.

Ruhe sanft, liebes Blumenmädchen.

#2flowergirls #flowersforinga

#2flowergirls #flowersforinga

Falls Ihr es noch nicht getan habt, per DKMS könnt Ihr einem kranken Menschen helfen. Auf jeden Fall durch Hoffnung, im Idealfall sogar durch Genesung.

Nina, die leider nicht mehr zu sagen weiß.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Upcycling - Dienstag Oktober 2014

Hier sammeln wir im Oktober 2014 Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder etwas Wertvolles machen kann – einen Werkstoff. Jede Anregung ist interessant und jede(r) ist herzlich eingeladen mitzumachen.

Wer keinen Blog hat, der kann mir eine Mail mit einem .jpg schicken. Ich poste die Bilder bei Pinterest. Durch Eure Teilnahme erklärt Ihr Euch damit automatisch einverstanden. Bitte verwendet nur Fotos, an denen Ihr die Bild- und Motivrechte innehabt.

This is where we collect upcycling ideas for October 2014. Feel free to join us (does not have to be a new posting, a good idea never grows old :-)). We gather and share our projects on Pinterest, please do only join in if you are fine with that. Furthermore it is important that you hold the rights to the pictures you are posting.


So, Ihr Lieben, bisher habe ich Linkparty ja verweigert, aber für eine monatliche Initiative ergibt sie einfach mehr Sinn - trotz aller Anonymität. Hoffentlich freut Ihr Euch auch :-) Ihr findet das Linktool am Ende des Postings und nette Kommentare sind nach wie vor willkommen.

Somit sind wir beim Upcycling-Dienstag für Oktober, Ihr könnt Euch in Sachen Nachhaltigkeit und Wiederverwertung / Zweckentfremdung gerne hier austoben, egal an welchem Wochentag, Hauptsache, er liegt innerhalb von 10/2014. Ältere und neue Projekte sind willkommen, kleine und große, einfache und knifflige.

Ihr könnt Euch von Eurem Blog aus hier verlinken oder aus Eurem Instagram-Account heraus, das ist eine Neuerung bei InLinkz und hier (*klick*) könnt Ihr nachlesen, wie es geht. Das mag ja doch praktisch sein, wenn man entweder nicht bloggt oder Zeit / Lust nicht fand.

Denkt an den Backlink, sonst funktioniert es nicht, hoffentlich tut es das überhaupt, bitte seht mir eventuelle Kinderkrankheiten der Neuerung nach.

It's a linkparty now, I thought that might be easier and more transparent for you. I'll pin on Pinterest anyway, so hopefully this is the nicest way for all of you to join in and to have a good overview over the other projects. You join in from your blog or your Instagram account - don't forget the backlink.

°°°° °°°° °°°° °°°°

Diesen Monat habe ich sage und schreibe 2 (!) (Selbstironie wieder aus) Upcyclingprojekte zustande gebracht, eins davon ist tatsächlich auch ein Akt der Kreativität, während ich die Grundzüge des anderen eigentlich ausschließlich Frau BuxSen verdanke, die in Sachen Vorstellungsvermögen und Schnittplanung mein Guru ist. 

Fangen wir also mit dem an, bei dem ich besser weg komme. Es sollte ein Täschchen werden, in das die Deckelchen und der Blitz meiner kleinen feinen Kamera passen.

First project this month is a little zippered pouch for camera things, it is made of the wrappings of two boxes of physalis.



Um es ein bisschen aufzumotzen, hab ich zwischen die Folien (es waren 2 Umverpackungen) ein bisschen Tand platziert, z.B. Locher-Konfetti, ein paar Knöpfe und schöne Papierschnipsel. Das flattert nun munter hin und her, kann aber weder herausfallen, noch ins Innere des Täschchens gelangen.

In order to beef it up a little I inserted stuff from my desk like the confetti from the hole puncher, some buttons and scraps of pretty paper. These move around without falling out or getting inside the pouch.




Außerdem sollte es eine Laptoptasche werden für eine Bekannte, schlicht sollte sie sein, das ist mir ohnehin lieb, ich hab es nicht so mit Verzierungen. Aber selbst berechnen, wie groß nun welches Schnitt-Teil sein sollte, das mochte mir nicht gelingen. Wie gut, mein Guru war hier und hat das für mich verständlich zu Papier gebracht. Puh.

Die Tasche besteht übrigens aus alten Jeans, Wachstuchresten und einem Cordvorhang als Innenfutter.

Moreover I was asked to sew a bag for a friend's laptop, not too fancy, so this is it made from old pairs of jeans, scraps of waxed cotton and a curtain on the inside.



Beste Grüße von Nina und einen schönen Monat für Euch! Zeigt her Eure Werke, ick freu mir. Und den Creadienstag suche ich auch heim.

Kind regards and a lovely week for you. I'd be happy to welcome you to join in!