Dienstag, 31. Januar 2012

Upcycling - Dienstag #5

Hier sammeln wir jeden Dienstag Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder etwas Wertvolles machen kann – einen Werkstoff. Jede Anregung ist interessant und ich freue mich über jeden, der mitmacht.

Hinterlasst einen Kommentar und den Link zu Eurem Werk, groß oder klein, von wann auch immer es ist. Wer kein Blog hat, der kann mir eine Mail mit einem .jpg schicken. Ich poste die Bilder hier.

Wer ein Logo mitnehmen möchte, das wunderbare Frollein Pfau hat uns eins gebastelt, Ihr findet es am rechten Rand. 


Meine Zutaten sind heute eine leere Flasche Salatdressing 


und eine kaputte Lampe. Die hab ich so geschickt (mit Absicht natürlich *ähem*) fallen gelassen, dass nur ihr Häuschen kaputt ist, nicht aber ihr Innenleben.


Zuerst nimmt die Flasche nebst Deckel ein Bad, damit auch die letzten Reste Etikett und Sauce verschwinden. 


In der Zeit mit dem Hammer die Glasummantelung total zu Klump gehauen. 


Mit dem Küchenmesser ein X in den Deckel geschnitten und die Fassung durch geschoben. Deckel wieder so zusammengebogen, dass es stabil hält. 


Flasche und Deckel mit Bleistegband (hier 6mm) beklebt und zusammengeschraubt. 


Annie get your gun. 


Mosaikplättchen draufgeklebt. Damit der Kleber länger geschmeidig bleibt, Lampe dabei angeknipst.


Kamerascheues Gesindel. 


Fertig.


So, und nun bin ich sehr gespannt, was Ihr Euch alles habt einfallen lassen. Beste Grüße von Nina

Übrigens: Leere Nudelverpackungen kann man gut zwischen Backpapier plattbügeln und weiterverwerkeln. Vorausgesetzt, sie sind wirklich leer. Das aus der Rubrik "Upcycling-Flop der Woche".


Montag, 30. Januar 2012

Bügelperlen-Matrioschka (Geschmackssache)

Diese nicht mehr ganz taufrische Werkelei kam beim Ausmisten des Kleiderschrankes wieder zutage. Leider hatte sie beim Lieblingsmädchen eine unschöne Episode zu durchleiden, in der der Bettkasten und die Wand nebst groben Kinderhändchen eine tragende Rolle spielten. So zog sie wieder zu mir und ich suche jetzt nach einem sicheren Plätzchen für sie. 
So richtig bin ich nie ein Fan von Bügelperlen-Bildern geworden (außer von Kinderhand), aber die gefällt mir trotzdem einigermaßen. Auch wenn sie bei genauerer Betrachtung nicht symmetrisch ist, heißt, ich hab mich scheinbar mal verzählt und dann schadensbegrenzend rumgepfuscht.


Liebe Grüße und einen schönen Tag von Nina

Sonntag, 29. Januar 2012

Sonntagssüß - Vanilla Fudge Creme

Liebe Sonntagssüßen, es sollte eigentlich Vanilla Fudge werden, das sei vorausgeschickt. Leider konnte ich das dafür notwendige Backthermometer kurzfristig doch nicht auftreiben, deswegen wurde improvisiert und mißgestimmt waghalsig drauflos gezaubert. Das Ergebnis schmeckt super, ist nur (noch?) nicht so fest, dass man es getrost als Fudge bezeichnen könnte, welches man ja gewöhnlich in appetitliche Blöcke schneiden kann. Sollte das über Nacht noch passieren, der Kühlschrank stehe mir bei, dann reiche ich imposante Bilder nach. Falls nicht, werden die letzten Zeilen gelöscht und wir breiten den Mantel des seligen Vergessens darüber. So sieht es aus:


Nachtrag:
Da! So wunderbar kann es aussehen.


Das Rezept stammt aus diesem großartigen Buch (danke, Mama). Hab es gerade noch hier gefunden.


°°° Bild gelöscht °°°
Die Küchenfee, Clodagh McKenna, Verlag Dorling Kindersley

Nun wünsche ich Euch einen wunderschönen Abend, einen guten Start in die Woche und alles Liebe. Nina, die das jetzt hier postet und sich danach am Buffet visuell gütlich tut.

Samstag, 28. Januar 2012

Ein schöner Tag in Köln

So einen hatten wir heute. Wenn auch die Geduld der Familie vermutlich sehr strapaziert wurde, indem ich nicht nur laufend die Kamera aus der Tasche gekramt, Dinge für Bilder hin- und hergeschoben  und dadurch das allgemeine Tempo enorm gedrosselt habe - sondern auch noch das zauberhafte Weihnachtsgeschenk zum Einsatz kommen wollte. Bin schon sehr gespannt auf die entwickelten Fotos, hoffentlich habe ich überhaupt immer den Objektivdeckel abgenommen ...


Zuerst waren wir kurz die liebe Katharina von der Arbeit abhalten (und es war sehr schön, einander persönlich kennenzulernen), um anschließend bei meiner alten Freundin Fenja einzufallen. Wir hatten uns ewig nicht gesehen und es war super nett, mal wieder ein bisschen zu plaudern. So gut würde ich gern nähen können ...


Auf dem Weg kamen wir an einem Laden für Küchenbedarf und Schnickschnack vorbei, da gab es Schönes zu sehen. Zum Beispiel ein Buch über die elementaren Zusammenhänge des Lebens


sowie mysteriöse Gewürz- und Teemischungen


und stylische Eier-beim-Kochen-Festhalter, die man danach als Eierbecher nehmen kann. 


Leckeres Olivenöl durfte man auch probieren, das war so köstlich, dass wir danach sofort zu Mittag essen mußten.


Frisch aufgetankt war das nächste Ziel ein großer Outdoor-Laden, dessen Anblick ich fast erschlagend finde (bin vom Land).


Im 1. Stock gibt es auch eine Quallensäule. 


Durch das Schaufenster konnte man sehen, dass große Ereignisse ihre Schatten schon vorauswerfen.


Die übliche Portion Lokalpatriotismus durfte nicht fehlen


und auch nicht der Beitrag zum Thema "Lustige Hanfprodukte, die nicht knallen."


Euch allen noch ein wunderbares Wochenende, liebe Grüße von Nina

Donnerstag, 26. Januar 2012

Pinguine

Wie schon ganz oft erzählt, stehen Pinguine hier sehr hoch im Kurs. Der große Krawallix kennt kein schöneres Tier und sein Bett ist übervoll mit diversen Kollegen aus Plüsch. Also fast übervoll, ein bisschen Platz ist noch (jetzt vielleicht nicht mehr).
Nach dieser wunderbaren Anleitung waren in diversen Blogs schon so tolle Pinguine zu sehen. Da wurde es Zeit.



Den größeren von beiden habe ich auf 110% ausgedruckt, er ist aus dem wundervollen Bio-Plüsch von hier *klick*. Der hintere ist mein Probelauf, lasst uns nicht drüber sprechen, warum er keine Flügel und Füße hat, aber er bleibt so, weil er "mit ohne alles" auch niedlich ist und er so ein richtig gutes Baby-Spielzeug abgäbe. Wenn er die Chance dazu bekäme. Das wird aber jemand, der mir sehr nahe steht, zu verhindern wissen.
Liebe Grüße und einen schönen Tag für Euch. Nina

Dienstag, 24. Januar 2012

Upcycling - Dienstag #4

Hier sammeln wir jeden Dienstag Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder etwas Wertvolles machen kann – einen Werkstoff. Jede Anregung ist interessant und ich freue mich über jeden, der mitmacht.

Hinterlasst einen Kommentar und den Link zu Eurem Werk, groß oder klein, von wann auch immer es ist. Wer kein Blog hat, der kann mir eine Mail mit einem .jpg schicken. Ich poste die Bilder hier

Wer ein Logo mitnehmen möchte, das wunderbare Frollein Pfau hat uns eins gebastelt, Ihr findet es am rechten Rand. 


Heute wurde mit einer ausgedienten Kronkorken-Sammlung (dankeschön!) gewerkelt, außerdem gehören Toff*fee-Verpackungen dazu, also die Einsätze mit den Rundungen. Um diese in den Leerzustand zu versetzen, hab ich mich selbst geopfert (alles für die Kunst).


Zusätzlich zu den Kronkorken brauchte man eine Gipskartonplatte (Maße 120 x 60cm), Dachpappnägel (die werden Kiloweise verkauft, meine sind 2,0 x 20mm), Buntlack in verschiedenen Farben (für Spielwaren geeignet, also speichel- und schweißfest, blauer Engel-Logo sowieso). Desweiteren einen Buntstift, Lackrolle, Pinsel, Stylefix, ein bisschen weiße Farbe, einen Akkuschrauber und einen wasserfesten schwarzen Stift.


Zuerst die Löcher in die Platte gebohrt, die als Befestigunghilfe dienen sollen. Lieber vor dem Lackieren, sonst muss man da später vielleicht nachbessern und ich persönlich mag nix doppelt machen.


Dann die Platte lackiert, hier in enzianblau seidenmatt.


Nach dem Trocknen die Konturen dessen, was drauf sollte, mit einem kontrast-farbenen Buntstift aufgezeichnet, in diesem Falle weiß. Später sichtbarer Überstand ging einfach mit einem feuchten Tuch weg.


Nun die Kronkorken festgenagelt. Eine Fleißaufgabe. Ich habe einen Bluterguss am linken Daumen, weil auch gern mal daneben gehauen. 


Die Kronkorken in den gewünschten Farben angemalt. Hier laubgrün hochglänzend als Basisfarbe, Akzente in moosgrün seidenmatt. Einen Kronkorken als Auge ausgespart und weiß lackiert, mit schwarzem wasserfestem Stift bemalt.


Die Toff*fee- Verpackungen zwischen Backpapier gebügelt, sie werden platt und behalten ein Muster (sichtbar und fühlbar), das passte für meine Zwecke super.


Ausschneiden und mit Stylefix festgeklebt. Ich wollte die Heißklebepistole lieber nicht nehmen, weil das Ding später im Kinderzimmer hängen soll und dann doch am liebsten so wenig potentielle Giftdämpfe wie möglich. Darf man übertrieben finden.


Und fertig ist der Stegosaurus, dessen Großmutter väterlicherseits eine Schildkröte war und den der kleine Krawallix sich bei der Lektüre seines aktuellen Lieblingsbuches "Die Dinosaurier" mehrfach dringend in grün gewünscht hatte. Mit dem er aber dennoch erst geknipst werden wollte, als es für ein scharfes Bild deutlich zu dunkel war. Nun denn.



Jetzt freue ich mich sehr auf Euch! Liebe Grüße von Nina

Sonntag, 22. Januar 2012

Sonntagssüß - Saftiger Schokoladenauflauf

Eine echte Empfehlung ist diese wunderbare Sünde, schaut mal ...


Laut Anleitung sollte man eine Auflaufform nehmen, in die 2l Inhalt passen, hatte ich nicht. Aber die Kuchenform tat es auch. Am Rand guckt übrigens Schokoladensauce raus, nicht "zu lange gebacken".



Das Rezept ist aus dem Buch von Donna Hay "Modern Classics", das aus der Datenbank *klick* ist anders, aber schmeckt bestimmt genau so fein.

°°° Bild gelöscht °°°

Gesammelt wird heute bei Katrin, aufgetischt hier. Einen wunderbaren Sonntag für alle! Nina

Samstag, 21. Januar 2012

Sternschnuppe 21

Dieses Buch hat mich sehr berührt. Es ist, so steht es in der Einleitung, ursprünglich für (werdende) Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom gedacht und soll ihnen vor allem eins sagen: dass sie nicht allein sind.

Die beiden Herausgeberinnen und eine Reihe von Müttern erzählen ihre Geschichte. Manche wussten vor der Entbindung, dass sie ein Kind mit Trisomie 21 erwarten, andere lernen ihr Baby erst kennen und erfahren es dann. 

Ein solches Kind zu bekommen, verändert das Leben.  Dieses Buch beschönigt das nicht. Wenn man selbst Mutter ist, kann man sich den intensiven Gefühlen, die die Mütter hier beschreiben, nicht entziehen. Nicht jeder fiel es leicht, ihren Weg zu finden. Aber gerade das macht die einzelnen Einblicke so interessant, sie sind nicht gleichförmig und wollen nicht gefallen. Sie erzählen ohne Filter und widerlegen so manches Vorurteil.

Was soll ich sagen? Es ist ein wunderbares Buch darüber, wie wichtig es ist, unsere Kinder zu lieben, so, wie sie sind und Menschen nicht allein zu lassen, die uns brauchen. Ich kann es Euch sehr empfehlen.

°°° Bild gelöscht °°°

Sternschnuppe 21 / Kinder mit Down-Syndrom; Marisol Gindorf & Petra Zio (Hrsg.); Morlant Verlag

Freitag, 20. Januar 2012

Ein bisschen hier und da

Gewerkelt wurde diese Woche nur so am Rande, ein kleines Armbändchen kann ich zeigen, dessen Farben mir sehr gut gefallen und das mit Leidenschaft vom kleinsten Krawallix getragen wird (so war das eigentlich nicht gedacht).



Ein Loopschal zum Verschenken in schwarz (schon weg) und einer für mich sind fertig geworden, hälftig aus diesem wunderbar kuscheligen Retrostöffchen von hier (sehr empfehlenswert). Der Loop an sich ist scheinbar eine fotoscheue Spezies, die Plüschtiere sind nach -zig gescheiterten Versuchen eine Notlösung und ja, ich sehe auch, dass man kaum was erkennt :-)
 

Lebensmittelvorräte aus Salzteig haben wir alle zusammen für den Kleinsten und seine Küche gemacht. 

 
Mein Blog hat einen neuen Header, dank der guten Tipps von Nette (regenbogenbuntes) habe ich PhotoScape installiert und siehe da … geht doch. Nicht perfekt (also der Header), aber für den Moment total okay. Habt ein schönes und erholsames Wochenende. Ganz liebe Grüße von Nina

Donnerstag, 19. Januar 2012

Beauty is where you find it 02/12 - Frisch

Wir sind kein schulmedizinischer Haushalt, wenn es sich vermeiden läßt. Bei kleineren Verbrennungen oder fies juckenden Mückenstichen hilft uns z.B. zuverlässig unsere Aloe Vera Pflanze. Und schön ist sie auch noch.


Viele frische Impressionen findet Ihr hier, habt einen wundervollen Tag trotz schäbbeligem Wetter. Nina

Dienstag, 17. Januar 2012

Upcycling - Dienstag #3

Hier sammeln wir jeden Dienstag Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder etwas Wertvolles machen kann – einen Werkstoff. Jede Anregung ist interessant und ich freue mich über jeden, der mitmacht.

Hinterlasst einen Kommentar und den Link zu Eurem Werk, groß oder klein, von wann auch immer es ist. Wer kein Blog hat, der kann mir eine Mail mit einem .jpg schicken. Ich poste die Bilder hier


Heute sind meine Zutaten ein deutlich zu klein gewordenes Oberteil des Lieblingsmädchens in 104 (sie trägt inzwischen mindestens 128) und ein aussortiertes weißes T-Shirt in XL.


Zuerst habe ich das weiße Shirt direkt unterhalb der Ärmelansätze einmal gerade abgeschnitten (also so, dass nur ein Schlauch übrig blieb) und rot gesäumt. Rot?


Dann dieses halbe Shirt mit reichlich Echtfarbe in die Waschmaschine geworfen und bei 40° satt rot gefärbt. Nach dem Färben ist häufig (so auch hier) die untere Naht noch weiß. Nicht schön.


Webband drüber.


Aufgehübscht mit Stempeln und weißer Stoffstempelfarbe, es ist waschfest, wenn man es unter Backpapier bügelt.


Das Shirt vom Mädchen nach einem ihr heutzutage gut sitzenden Unterhemd zugeschnitten und unten das Bündchen entfernt.


Armausschnitte mit elastischem Schrägband eingefasst, Halsausschnitt gesäumt (ich finde sogar schön, dass er sich wellt, auch wenn es keine Absicht war), den unteren Rand versäubert.


Beide Teile rechts auf rechts zusammengenäht (bei dem roten Teil darauf geachtet, dass ich nicht die Seite mit dem Webband erwische), dabei den Überstand des Männershirts in Falten gelegt (es ist fast doppelt so breit), gewendet und knappkantig abgesteppt. Nicht sehr gut beschrieben, ich weiß, aber vielleicht mit Hilfe der Bilder doch zu verstehen.


Schon fertig. Juhu, sie mag es!


Und ich bin so gespannt, was Ihr alles gemacht habt!
Liebe Grüße von Nina