Dienstag, 30. Juli 2013

Mein böser Dachboden Teil 3 - Bergfest

Ihr Lieben, ich hab keinen Bock mehr. So viel Schakkerei und noch immer nicht annähernd fertig. 

Es gibt aber ein bisschen was zu zeigen, die Fortschritte sehe ich vermutlich deutlicher, vor allem, weil jedes noch so kleine Teil einmal durch meine Hände geht, bevor es "bleiben oder gehen" heißt.


In den letzten Tagen wurden wieder diverse Dinge aus dem Schuppen verkauft, die bekanntermaßen nicht zählen, einige Säcke Kleidung verschenkt, das Regal ausgeräumt, an die Hinterwand geschoben und ordentlich wieder befüllt.

Regal Nummer 2 lag auf dem Boden herum, es fehlten die Pinnöckel, um die Bretter zu befestigen. Die wurden netterweise für mich beim Schweden besorgt. Der Weg zum Zweitregal bedeutete aber auch, die Langseiten zu kürzen, da sonst nix von wegen spitz zulaufende Fläche und so.
Gerne teile ich mit Euch, dass ich die Seiten also von Hand vorgesägt habe, um sie dann frisch gegen die Dachbalken zu schlagen und ihnen den Rest zu geben. Vor allem gab ich mir den Rest, denn das erste Massivteil ist mir mit Anlauf auf die Stirn gekracht, das brachte in den Folgetagen rasende Kopf-, Augen- und Kieferschmerzen nebst Übelkeit und Schwindel. Sah für mich Laien wie eine leichte Gehirnerschütterung aus, keine Ahnung.


Am selben Abend jagte sich die wackere Räumerin noch einen Splitter unter den Fingernagel, der ist da auch immer noch, der Halunke.

Eine Fuhre Kartons und Müll wanderte übrigens dank der tatkräftigen Unterstützung des Mannes auf die Kippe. Das war großartig und hat mir - zu der Zeit sozusagen bettlägerig mit "Kopfchen" - nicht nur sehr geholfen, sondern auch eine echte Freude gemacht. Reste sind aber noch genug ...



Die Kleidung zu sortieren war eine unschöne und langweilige Aufgabe (das Wohnzimmer tagelang nur hüpfend begehbar), aber alles nicht mehr Benötigte hat schon ein neues Heim gefunden. In den Container wanderte eine halbe Tüte mit vollständig unbrauchbaren Resten. Alles Übrige wartet nun auf den kleinen Krawallix und seine Wachstumsschübe.


So viel für heute. Seid liebst gegrüßt von Nina und habt es schön.

Kommentare:

  1. Da sag mal einer, haushalten sei langweilig. Du erlebst ja richtige Abenteuer auf dem Estrich, die echt ins Auge gehen. Heb der Sorg!

    Regula, die Estrich-Haus-Keller-Räumungsprofine

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  2. My dear mister singers club: soviel Körpereinsatz muss doch mit mindestens zwanzig Jahren selbstaufräumendem Dachboden belohnt werden!
    Heavy Aufräuming sozusagen.
    Ich bin froh über meine "Mann-hochschicken-und-persönlichen-Zugang-verweigern" Lösung, spüre aber beim Anblick deiner Dachbodenbilder und fleissigem Berechnen der restlichen Wohnfläche leichten Neid aufkommen.
    Nee, vergiß es: ich platze vor Neid! Ein begehbarer Dachboden zum Abladen von totaaaal wichtigen Dingen- ein Traum! (In deinem Fall ein Traum mit passenden Regalen- chakka!)
    Guteste Besserung für das werte Haupt- ich wollte mir schon Sorgen machen. Die Gehirnerschütterung ruhig halten und immer schön kühlen!

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  3. ..pass auf dich auf, nina.. ich hoffe, dir gehts besser... liebe grüße & einen tollen dienstag für dich & deine lieben, gesa

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  4. Wow Nina, das schaut doch echt schon super aus! Weiterhin gute Besserung für den malträtierten Schädel!

    VG, Steffi

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  5. Schaut doch klasse aus. Ich lass Dir mal ein wenig oder auch mehr Motivation hier, die kannst Du bestimmt brauchen :o)
    LG von der Maus

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  6. Liebe Nina,

    zuerst einmal gute Besserung für den Schädel!
    Und der blöde Splitter soll sich schnellstmöglich verkrümeln, das braucht nun echt niemand.

    Falls ich Dir noch ein paar Endspurt-Tipps geben darf:
    Wenn Du verhindern möchtest, dass der böse Dachboden wieder so zuwächst, dann gestalte ihn so, dass Ihr in Zukunft gern da hoch geht, um Sachen zu holen. Diese weißen Plastikkisten (von IKEA?) sehen auf den Fotos sehr ansprechend aus. Da schaut man bestimmt gern hinein. Pappkartons hingegen sind eher düster. Damit die nicht unberührt verstauben, gibt es ein paar Tricks:
    1. Nur gleichartige oder zusammen gehörende Sachen in einer Kiste lagern. Spart Wühlerei.
    2. Kiste zumachen. Überquellende Kisten sind blöd, da will keiner drin wühlen. Du hast so viel Platz auf dem Dachboden, mach lieber zwei nicht ganz volle Kisten aus einer überquellenden. Aber nicht zu fest zukleben. Ich nehme immer einen Streifen normales Tesaf*lm, den kann man ganz leicht wieder aufreißen. Oder einfach nur zuklappen.
    3. Mach gut lesbare Schilder auf die Kisten. Ich nehme dazu gern die Rückseite von Fehldrucken und schreibe mit Edd*ng drauf. Die Schilder klebe ich mit Tesaf*lm oder Klebestift auf die Kiste. Vielleicht können auch die Kinder passende Bilder malen.

    Du bist sehr tapfer und hast viel geschafft. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

    Liebe Grüße,
    Henriette

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  7. Wow, da machen wir ja beide grad den selben Scheiß.Ich bin durch mit 2 Kellern, Dachboden mal angefangen( und wenn ich das so gründlcih mache wie Du,dauerts noch ewig). außerdem müssen noch zwei Zimmer gestrichen werden. Hilfee! Aber schön, dass man nicht allein ist :-))
    Ganz liebe Grüße barbara

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  8. Liebe Nina, ich glaube, da ist ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen... Auch wenn's keinen Spaß macht, wenn die Arbeit mal geschafft ist, ist man zufrieden. Daher sende ich dir viele Anfeuerungs-Grüße!
    Gerdi

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  9. Wow, da siehst du was du tust!! :-)

    Das ist ja noch unglaublich Wohnraum!!
    Ich mag solche Dachböden total!!

    Shakka du schaffst den letzten Rest ;-) Chrisse

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  10. Ich ziehe meinen nicht vorhandenen Hut... und sehe, du bist ein ähnlicher "Aufräumer" wie ich: alles muss noch mal durch die Hände, nix mit "Drei Jahre nicht gebraucht, kann weg...". Das mit dem Kopf klingt gefährlich..., und das mit dem Splitter auch. In solchen Fällen würde ich mich dann doch an eine Krankenversicherung erinnern und den Arzt des Vertrauens aufsuchen... Du Liebe, alles Gute! (Übrigens kann man aus solchem Dachboden doch auch ein wunderbares Krawallix-Zimmer machen ;-) Ghislana

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  11. aua! das hört sich ja echt schmerzhaft an, liebe nina... aaaaaber: ich sehe auch schon deine fortschritte. irre oder, wie viel mühe es macht, dinge loszuwerden?!
    das befreiungsgefühl kommt! durchhalten!
    liebe grüße! anja

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  12. hui. ich hoffe dem kopp gehts wieder besser. wennde feddisch bist, kommste ma vorbei. mein arbeitszimmer sieht ungefähr aus wie dein dachboden und du bist doch grad so gut im flow :-)
    ich drück dich fest liebes!

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  13. Ich bewundere dich. Das Schwerste ist ja nun mal der Anfang ...! Und dann nach den ersten Erfolgen nicht aufzugeben ...! Ich habe ja nicht einmal den ersten Schritt geschafft. Wohl mal im Waschraum und in grauer Vorzeit auch mal das Arbeitszimmer. DAS WAR ES DANN AUCH!! Und es tun sich so viele Baustellen auf, aber irgendwann packt es auch mich! ;-) Du bist mir ja ein gutes Vorbild! ;-) Und es sieht ja nun doch viiieeel besser aus.

    Liebe Grüße und sei tapfer
    Claudia

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  14. Du hast ja schon viel geschafft! Für die weitere Arbeit solltest du dir vielleicht Schutzkleidung zulegen, damit Kopf, Finger und alles andere auch heil bleiben! ;-) Viel Erfolg noch weiterhin und liebe Grüße, Maral von "Mach mal"

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  15. Liebe Nina,

    wow, da habt Ihr schon gut was geschafft! Gestern haben wir beim Umzug geholfen und es sind auch eine Menge Anziehsachen in Pamperskisten mitumgezogen, die auf Wachstumsschübe warten.

    LG
    Wolke

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  16. Ich bin seit zwei Tagen im Keller und denke öfters an dich und deinen Dachboden...

    Hüpfe jetzt wieder über Altkleiderstöße hinab...

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  17. Autsch! Splitter unter Nagel – ich leide schon beim Gedanken dran mit. Ansonsten sieht's doch schon sehr manierlich aus!
    Lieben Gruß
    Sonja

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  18. Sei nicht so streng mit Dir. Das sieht doch spitze aus. Ich finde das kann so bleiben. Gute Besserung weil wegen des Splitters! Oder hat der Bösewicht schon einen Namen?! ;o)

    Liebsten Gruß

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  19. Na das wird doch! :-) Ich hoffe, es geht dir langsam besser?! Das hört sich ja echt mies an mit deiner Gehirnerschütterung...

    Gute Besserung und weiter viel Erfolg!
    Liebe Grüße
    Steffi

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  20. Mannometer, das sieht mächtig nach Arbeit aus. Aber manchmal muß das einfach und um so mehr Platz man hat um so mehr sammelt sich an (habe da auch entsprechende Erfahrungen gemacht ;-)).

    LG
    Michael

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  21. Liebe Nina,

    also vorweg - daß man bei Euch auf dem Speicher Regale hinstellen kann, ist doch super. die sorgen wenigstens für Ordnung. Unser Speicher ist leider so, daß man nicht wirklich stellen und nur an wenigen Stellen aufrecht gehen kann.
    Und in Regalen bekommt man doch erfahrungsgemäß alles gut und ordentlich verstaut - ansonsten einfach aus deinen vielen Stoffresten einen bunten Vorhang nähen und vor die offenen Regale hängen. Wäre das nicht eine Idee für deinen Upcycling Tag?

    Weiterhin viel Energier und auch ein paar sonnige Ferienmomente unter freiem Himmel wünsche ich Dir :-)

    Liebe Grüße

    Sabine

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  22. Also ich bin schwer beeindruckt. Das sieht schon extrem übersichtlich aus. Hoch lebe Samla. :-)
    In den Zustand würde ich meine Abstellkammer auch gerne beamen, aber bitte ohne Kopfaua.
    Gute Besserung Du Liebe (und viel Danke für deine Geburtstagswünsche).

    Herzlich, Katja

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  23. Aber das ist doch gar kein Vergleich mehr zu vorher!! Ich finde den Unterschied wirklich gewaltig!
    Auch wenn die zu beklagenden Verluste natürlich nicht sehr erbaulich klingen.
    Ich freu mich, dass du dein Vorhaben, die Erfolge und auch die Bocklosigkeit mit uns teilst, vielen Dank dafür!
    Viele Grüße, Ms. 101things

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  24. Liebe Nina,
    ich mache mir ein wenig Sorgen um dich! Das Aufräumen scheint selbstzerstörerische Züge bei dir anzunehmen.
    Pass bloß auf dich auf!
    Liebste Grüße! Sonja

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  25. Liebe Nina,
    ich bin natürlich beeindruckt... Vom Dachboden, von seiner Boshaftigkeit und von Deinem Durchhaltevermögen. Es ist zu sehen: Du hast eine Menge geschafft. Sollte das Monster tatsächlich zu bändigen sein? Und wie lange bleibt es dann zahm...? Ich bin wirklich sehr gespannt und trotz aller Härte auch ein bißchen eifersüchtig, denn mein einziger Dachboden (hier besser Keller genannt) ist nach dem letzten Unwetter nur noch feucht und lieber nicht mehr nutzbar. Sei ganz lieb gegrüßt, Marja

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  26. Bleib tapfer!
    Mitfühlende Grüße
    von der Anna

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  27. oh, ich glaube, dein dachboden ist der bruder von meinem keller ;-))
    LG - steffi

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  28. ...ach, mein Schätzeken, du bist schon so fleißig gewesen!Nicht aufgeben, ist ja auch nen´Großprojekt und keine Kleine Paulina Villa ;o)...Ich finde du hast schon ne´Mega-Menge geschafft und es sieht um weiten übersichtlicher aus!Klopf´dir voller Anerkennung auf die Schulter und drücke dich anschliessend ganz feste ;o), deine Petie ♥

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  29. Liebe Nina, wow, wow, der Dachboden ist riesig, das Unterfangen ein mächtiges! Und sowas hätte mir auch passieren können, dass ich im Eifer des Gefechtes, mir das Zeugs um die Ohren haue... ach, nö, sowas Doofes! Ja, ich denke mal ebenso laienhaft dass es sich um eine ganz ordentliche Gehirnerschütterung handelt! Hoffentlich geht es bald besser. Dann wünsche ich dir, dass der Splitter unterm Fingernagel (sowas sitzt dann ja sehr hartnäckig fest) dich bald wieder verlässt und nicht weiteren Schaden anrichtet. Aber was das Aufräumen angeht hast du dir den Orden - "Tlich" am Bande verdient, alle Achtung, dann ging ja ne ganze Menge weg! - ich drück dich, ganz vorsichtig - JULE

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  30. liebe nina,
    hut ab!!! das sieht doch schon echt übersichtlich aus! und bei mir??? nix, denn der kleine spitzboden gleicht z.z. einer gluthölle (und im winter ist es viel zu kalt - kicher, hüstel)...aber ich habe ja jetzt ein echtes vorbild ;-) lg koni

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  31. Meine Liebste, es sei mir verziehen, aber ob deiner Vorarbeit zu einer Gehirnerschütterung hab ich mich jetzt gerade mal herzlich amüsiert, was aber nur deiner ausgefuchsten Schreibe zu verdanken ist, nicht der Tatsache an sich. Biste also selber schuld, wenn einem das hier noch die Lachtränen in die Augen treibt. :-)
    Ich hoffe, dein Kopf hat´s überlebt und der Rest, der so dranhängt auch :-)

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  32. Hello! Wusste ich doch, daß ich Teil 3 verpasst habe...das mit der Beule ist echt bitter, hoffe, daß war nicht wirklcih eine Gehirnerschütterung...und ja, ich erkenne die Fortschritte ;o) und leide mit Dir. Bei uns ist es momentan die Kammer in der Wohnung und auf dem Flur, die irgendwie nicht so cool ist..mal sehen, wann mich da der Ehrgeiz packt. Hab ein feines WE!

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