Sonntag, 13. Oktober 2013

Eine Freude bereiten / Blogowski-Special 2

Heute schließen sich zum zweiten Mal einige Damen aus unserer Blogowski-Gruppe zusammen, um gemeinsam, wenn auch jede für sich, über ein vereinbartes Thema zu bloggen. Entschieden haben wir uns für "Freude bereiten". Aktuell geistert es viel durch das Blogland, das Thema Freude, aber auch das Thema Glück.

Dieser Beitrag enthält viel Text und wenig Bebilderung.

Über das Glück hatte ich an anderer Stelle schon einmal laut nachgedacht, mit der aktuellen Themenvorgabe allerdings landet man dieser Tage ziemlich schnell beim im Discounter schon seit dem 1. September lauernden Weihnachtsfest. Eine besinnliche Zeit. Zumindest am Reißbrett und als Theorem. Mit einem heiligen Abend und 2 Tagen zum Feiern.

Müßig hier lange breitzutreten, dass das, was man so beobachtet und teilweise auch selbst in den Topf wirft, weit von diesen ursprünglichen Gedanken entfernt ist. Aber das ist keine Zwangsläufigkeit und für dieses Jahr soll es für uns einen weiteren Schritt heraus aus der Materialschlacht geben. Mehr Besinnlichkeit, mehr Ruhe und dadurch auch mehr Freude. Die braucht ja Platz, die Freude. Und ohne Demut funktioniert sie auch nicht.

Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, dann sind mir Gegenstände im Gegensatz zu guten oder lustigen Zeiten im Rückblick zu großen Teilen entfallen.
[Einschub: Außer natürlich der Evel Knievel, der mir mit 6 Jahren zu Weihnachten verwehrt wurde. Bis heute ein heikles Thema, Mama :-) Einschub Ende]

Meine Kinder bekommen also dieses Jahr von mir nur wenige Kleinigkeiten. Und ansonsten Gutscheine.

Keine Gutscheine für selbst einzulösende Geldwerte, von denen sich dann doch wieder irgendwelcher kurzlebige Kiki angeschafft wird. Sondern Gutscheine über Qualitätszeit, wie es neudeutsch heißt.

Gedacht sind dreierlei Arten in unterschiedlicher Menge:
  • Für das jeweilige Kind allein, z.B. die Teilnahme an einem Nachmittagsangebot des Jugendzentrums. Aktuell wird nämlich mit Feuereifer einmal wöchentlich gekocht bzw. getöpfert, da gibt es bestimmt auch im nächsten Jahr Schönes.
  • Für uns 4 gemeinsam. Das könnte vom Tag im Schwimmbad oder einem Kinobesuch bis hin zum Wochenende in der Jugendherberge gehen. Rodeln, basteln, Kuchen backen, vorlesen, Zoo, was auch immer. Keine Ahnung, was es davon wird und ob überhaupt von dieser Liste, aber die Beispiele sollen verdeutlichen, in welche Richtung die Gedanken gehen.
  • Und zuguterletzt für jedes Kind ein Gutschein über eine Aktivität mit mir allein. Das ist in unserem Setting etwas organisationsbedürftig und findet darum im Alltag weniger häufig statt.

Bestimmt müssen sie sich an dieses Modell erst gewöhnen, aber da auf die restliche Familie in Sachen materielle Geschenke ja Verlaß ist, sollte das nicht schwer fallen. Und ich freu mich riesig darauf, viele wunderbare Dinge mit meinen Kindern zu erleben, kleine und große, ob nun für umme oder auch mal nicht.

Davon soll es dann auch das ein oder andere Foto geben, die wir sammeln und jeder klebt sie in ein Album. Diese Alben gibt's natürlich zu den Gutscheinen dazu. So können wir am Heiligabend nächstes Jahr darin blättern, uns erinnern und uns freuen über Erlebtes und über das, was das Christkind uns für dann 2015 alles Tolles in den Hut geworfen hat.

Ganz nebenbei konsumieren wir auf die Art nicht wie wild und zeitversetzt generieren wir auch weniger Müll. Sorry, das konnte ich mir nicht verkneifen, auch wenn es um die Freude geht. Die darf ja auch noch Nebenprodukte haben, oder?

Seid alle lieb gedrückt, habt einen wunderbaren Sonntag und einen guten Start in die Woche. Eure Gedanken zur Freude, zum Glück und nicht zuletzt zu Weihnachten interessieren mich sehr, wenn Ihr also mögt, schreibt doch gern was.

Oder auch garkeine Bebilderung :-) 

Schaut doch auch mal bei den anderen Blogowskis vorbei, bisher haben Carmen, Simone und Berit ihr Posting am Start.

Kommentare:

  1. Hallo Nina,
    all das, was Du so treffend beschreibst empfinde ich ähnlich.
    Danke auch für Deine Geschenkideen, Zeit zu schenken ist wahrscheinlich das Wertvollste nicht nur bei Kindern sondern auch als Geschenk an Eltern, Großeltern ...
    LG Ute

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  2. Ja. Nach den jetzt schon einsetzenden Überlegungen "was schenk ich meinem Kind" war das ein schön ausbremsender, hallowach-Artikel. Danke soweit.
    Diese Idee mit den Gutscheinen werde ich weiter bebrüten um sie schlussendlich in trockene Tücher packen zu können. Denn dieses Jahr haben wir ja ein echtes Problem: Das Weihnachtsgeschenk für den Junior (nämlich der völlig ungeplante Flug) hat ja schon DERART viel gekostet, dass es eigentlich für sämtliche Weihnachtsfeste bis zum Ende der Pubertät reicht. Abgesehen davon, dass dabei auch Mutterns Weihnachtsgeschenke für dieses Jahr den Bach runtergingen. Hmpf.
    Um den Bogen zurückzukriegen zur Freude: Gutscheine für Familienunternehmungen WERDEN Freude bereiten, und zwar allen! Dessen bin ich sicher.
    Hab Dank, liebe Nina, und schreib weiter so schöne alltagsgarnierende Texte. Ich freu mich jedesmal wenn du in meiner Leseliste auftauchst.

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  3. Einen Gang zurückzuschalten...nicht mehr dieser Materialschlacht zu Weihnachten zu verfallen finde ich eine großartige Idee! Den Kindern mehr Zeit zu schenken...ganz wichtig...Aber eigentlich stimmt es mich auch nachdenklich, dass wir in dieser schnelllebigen Zeit uns zu solchen Anlässen wie das Weihnachtsfest extra daran erinnern müssen, den Kindern in Form von Gutscheinen MEHR GEMEINSAME ZEIT zu schenken...das sollte ja eigentlich auch so eine Selbstverständlichkeit sein...ist es aber nicht...auch nicht mehr in meiner Familie...der Alltag ist einfach zu voll gepackt mit Dingen, die erledigt und abhakt werden müssen...vielleicht sollte man auch hier "entschleunigen"... LG Lotta.

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  4. Guten Morgen.. ich habe die Augen noch nicht ganz auf und schon hast du mich nachdenklich gemacht :-)
    Meine kompletten Gedankengänge hier jetzt aufzuschreiben würde definitiv den Rahmen sprengen. Ich habe zwei Wochen nach Weihnachten Geburtstag. Daher bekam ich zu allem Überfluss von allem meist die Geschenke zusammen! Das war für den Moment ganz nett aber ich hatte immer das Gefühl, den Rest des Jahres sitze ich auf dem Trockenen. Daher gefällt mir deine Gutschein Idee sehr gut. Denn die kann man ja quasi das ganze Jahr über einlösen. Es gibt ja auch Sachen, die sich nur für den Sommer eignen z.B.
    Wenn ich so an Weihnachten zurück denke, dann fällt mir meist nur ein: Sreß. Alle sind gestresst. Und dadurch gabs meist irgendwann Streit. Das ist kein schöner Rückblick. An Geschenke kann ich mich nicht wirklich erinnern. Nur das ich meist sehr enttäuscht war, wenn es mal wieder ein Kleidungsstück gab. Ich hätte mich über ein Buch für (damals) 6 Mark mehr gefreut als über die Hose für 40... du verstehst? Und später fand ich es immer doof, wenn meine Mutter einfach keine Einfälle hatte. Und mit einem Umschlag Geld daher kam. Auch da hätte ich mich über einen Gutschein vielleicht für ein Konzert zusammen oder einen Kinobesuch mehr gefreut. Zeit zu verschenken ist tatsächlich wichtig....
    Das erste wirklich schöne Weihnachten fand bei mir mit über 30 statt. Im Kreise der "selbstgewälten" Familie, nämlich meiner Freunde, und ganz ohne Geschenke. Nur bei einem ganz entspannten gemütlichen Essen... ich finde das stimmt sehr nachdenklich!
    So und nun brauch ich mal einen guten Morgen Tee! Wünsche dir einen schönen Sonntag!
    Lg Haydee

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  5. Gemeinsame Erlebnisse sind sowieso die besten Geschenke. Mein schönstes Weihnachtsgeschenk überhaupt waren Konzerttickets für meine Mutter, meine Schwester und mich. Ich wollte unbedingt hin, habe aber im Abiturstress den Verkaufsstart verpasst, und natürlich waren nachher alle weg. Ich weiss bis heute nicht, wie meine Mutter das organisiert hat, aber sie hätte mir keine größere Freude bereiten können als diesen Abend, an den ich mich auch zehn Jahre später noch gerne und lebhaft erinnere.

    LG, Julia

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  6. Liebe Nina, diesen Gedanken, an Weihnachten Gutscheine zu verschenken, finde ich großartig. Schon lange nervt mich dieser ausgeartete Konsumrausch, der mittlerweile leider nicht nur zu Weihnachten stattfindet. Ich hoffe, auch deine Kinder werden das toll finden und bin mir sicher, dass ihr dann auch viel Freude haben werdet!
    LG, Gerdi

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  7. Ist ein guter Vorsatz, der sich nachzuahmen lohnt. Wir als Eltern halten uns seit dem letzten Jahr mit dem Konsumterror schon relativ zurück, sei es zum Geburtstag, sei es zu Weihnachten. Vor zwei Jahren hatten wir für den Mini GAR KEIN Geschenk, das war uns dann doch schon peinlich, so wurde am 24. morgens noch schnell etwas gekauft (dieses Etwas wird heute zum Glück auch heiß geliebt, insofern ist das Geschenk an dieser Stelle gerechtfertigt! :o)).
    Wie du richtig schreibst: auf die Familie ist Verlass, da freuen sich dann Kinder und Großeltern gleichermaßen. Und das ist ja auch Freude für uns!
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
    BuxSen

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  8. Ein sehr schöne Idee mit den Gutscheinen! Mir schmecken zwar jetzt schon Lebkuchen, aber an Weihnachten hat man sie dann auch schon satt...
    Herzliche Grüße
    Petra

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  9. Liebe Nina,
    ich glaube, dass es genau diese Geschenke sind, an die sich deine Kinder in 20 Jahren noch erinnern werden. Daumen hoch!

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  10. ich mag die idee sehr; und zugleich wird mir ein wenig mulmig, weil sie so sehr zeigt, wie wenig das so selbstverständlich sein sollende zeitmiteinanderverbringen oft platz hat im alltag. wann habe ich zuletzt ganz alleine was mit dem hübschmadamchen unternommen zum beispiel? danke für diesen schönen anstoß, liebe nina!

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  11. Liebe Nina,
    ich finde deinen Post sehr schön und sehr wahr. Ich finde besonders die Idee mit den Fotoalben toll. Ich bin der totale Weihnachtsfan und muss zugeben, dass ein bisschen Konsum, auf eine gewisse Art und Weise für mich dazu gehört.

    viele Grüße
    Berit

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  12. Liebe Nina,
    als ich deinen Post heute Morgen lass, musste ich nur denken: "Wie recht sie doch hat und wie schön das mit den Gutscheinen ist". Toll wie du das mit deinen Kid's machst. Ich werde meine Eltern wohl nicht mehr dazu kriegen, mich regt die Geschenkeschlacht zu Weihnachten so auf, und dabei sind meine Eltern und wir Kinder mittlerweile nun wirklich alt genug. Naja, muss man das beste draus machen.
    Liebe Grüße
    Simone

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  13. Sehr schön - so etwas gibt es bei uns auch. Gerade diese Gutscheine "ich schenk dir Zeit" sind wunderbar. Ob in der Weihnachtszeit, in der es gerade toll ist gemeinsam die Adventszeit zu erlaben, aber auch zu Geburtstagen machen wir die häufig. Denn gerade bei Kindern bleiben diese Geschenke viel mehr in Erinnerung als das x-te Lego Paket. Und ein Nachmittag im Puppentheater, im Kindermuseum, gemeinsam auf einem Waldlehrpfad oder dergleichen macht doch auch riesig Spaß :-)

    Liebe Grüße,
    Sabine

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  14. wunderschöner beitrag, liebste nina. in unserer familie liegt das hauptaugenmark auf dem besammensein mit den herzensmenschen, leckerem essen und schönen gesprächen - und manchmal weiß man diese qualitiytime als größtes geschenk erst zu schätzen, wenn es fast zu spät ist ...
    ich drück dich!

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  15. Zu Weihnachten gilt bei uns: Nur die Kinder werden beschenkt, also alle, die noch keinen Beruf haben. Ich muss mir also nicht den Kopf zerbrechen, was ich meinen Schwiegereltern, meinem Schwager usw. schenken muss. Natürlich wurde diese Regel im Laufe der Jahre wieder etwas aufgeweicht, weil es für die Großeltern, Onkels und Tanten immer Fotos von den Kindern gibt und die Kinder Gebasteltes und Gebackenes an die Großen verteilen. Aber es ist viel entspannter als früher, als jeder noch jedem ein "richtiges Geschenk" gemacht hat.

    Wir schenken uns allen ein möglichst entspanntes Fest ohne großes Brimborium. Wir sind alle zusammen, trinken Kaffee (bringen die Schwiegereltern mit), essen Kuchen (bringt meine Mama mit) und warten auf den Weihnachtsmann. Der tritt aber auch nicht wirklich auf, sondern kommt natürlich genau in dem Moment, wenn die Kinder gerade nicht im Wohnzimmer sind. Es poltert kurz und dann liegen da die Säcke mit den Geschenken und die Kinder können auspacken.

    Wir schenken auch grundsätzlich keine großen Sachen wie Möbel oder Fahrräder zu solchen Gelegenheiten, das schraubt nur die Erwartungen beim nächsten Fest hoch. Diese Dinge gibt es dann, wenn sie gebraucht werden.

    Ich mag es, wenn die Kinder etwas geschenkt bekommen, was sie sofort benutzen können, also Bilderbücher zum Ansehen, Spielzeug zum Spielen, auch mal einen schönen Pulli zum sofort Anziehen.
    Ein Buch, ein Spielzeug und eine praktische Sache, das genügt von den Eltern völlig. Die anderen Verwandten schenken eh so viel, dass wir den Berg letztes Jahr auf drei Tage verteilen mussten.

    Liebe Grüße,
    Henriette

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  16. eine ganz tolle idee. mit dem album finde ich ganz besonders gelungen.
    freude und zeit zu verschenken ist wunderbar! lg, éva

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  17. Gerade heute haben wir beim Picknick darüber sinniert, wie dieses Jahr Weihnachten gefeiert wird. Das erste Mal in meinem und auch im Leben des Lieblingssohnes werden wir nicht mehr komplett sein. Das erste Weihnachten ohne meinen Vater und Bens Opa, das erste Weihnachten ohne Homer. Weihnachten war für uns schon immer wichtig, obwohl keiner von uns religiös ist und wir haben es - mit einer dämlichen Ausnahme - immer zusammen verbracht. Mein Vater wünschte sich seit 40 Jahren "Nichts" zu Weihnachten, weil er sagte, er hätte alles, was er braucht. Dieses Jahr hat der Lieblingssohn festgestellt dass ihm nichts einfällt, was er sich wünschen könnte, weil er schon alles hat und wunschlos glücklich ist. Für mich war das die schönste Weihnachtsfreude und auch das schönste Geschenk - schon jetzt.
    Halt doch, etwas ist ihm dann doch eingefallen: er möchte endlich wissen, ob nicht doch ich die Geschenke bringe und nicht das Christkind. Zu diesem Zweck wünscht er sich vorab eine Videokamera, damit er sie heimlich am Weihnachtsabend installieren kann... ;-)

    Herzlich, Katja

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    1. Liebe Katja,
      dieser Kommentar hat mich jetzt wirklich berührt.
      Gruß
      Barbara

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  18. eine superschöne idee und ein wundervoller post ;-)
    in meinem kopf rattert es was ich alles an "erlebnis"gutscheinen verschenken könnte...
    herzlichste grüße & wünsche an dich
    amy

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  19. da sage ich jetzt einfach mal ganz klar: JA. Mach das ganz genau so und es wird wirklich schön werden. Und trifft natürlich den Sinn viel besser. Weil es an Weihnachten, jedenfalls denke ich das, darum geht sich oder einen Teil von sich, zu verschenken. Sehr lebendig, sehr unmittelbar, sehr voller Liebe. Ich glaube, das war beim allerersten Weihnachten auch so. - liebe Grüße, JULE, die dir mal noch mailt ; ))

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  20. Leichte Panik kommt auf - ich habe mir noch keine wirklichen Gedanken zum diesjährigen Weihnachtsfest gemacht. Jedes Jahr nehme ich mir vor, bereits ab September damit zu beginnen. Du bist da wesentlich weiter fortgeschritten und deine Gedanken dazu sind wunderbar.Und ich liebe die Idee mit den Alben. Ganz Nina....
    Ich drück dich!

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  21. Liebe Nina, auch ich finde die Idee mit den Alben besonders gelungen! Wie Du weißt sind wir in diesen Dingen ganz d’accord,
    Grüße
    Nike
    Ps: Wir fühlen uns sehr geehrt, ein Weihnachtsgeschenk zu sein!!

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  22. Liebe Nina, diese Idee ist so gut, ich werde sie aufgreifen. Es gibt ein größeres Geschenk vom Wunschzettel und ansonsten QualityTime (wie es so schön auf NichtDeutsch heißt)

    Liebe Grüße
    Suse

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