Donnerstag, 7. November 2013

Das Glück in Gedanken und Das Glücksbüro als Geschenk

Das Glück im allgemeinen und im besonderen ist ein vielstrapaziertes Thema, sicherlich auch, weil es so einfach klingt und so schwierig zu leben ist. Heutzutage scheint das menschliche Funktionieren gesellschaftlich schwerer gewichtet als das Glücklichsein.

Wie überall gibt es auch in diesem Punkt mehr als einen Blickwinkel und ich beanspruche mitnichten, den Stein des Weisen gefunden zu haben, sondern erzähle nur meine Beobachtungen plus Rückschlüsse.

Das fängt in der Kindheit an, wo man vielerorts nicht mehr planlos herumlungern, Streiche spielen und seinen Bewegungsdrang ausleben darf. Es fehlt das Gegengewicht zu all dem Druck, der in so jungen Jahren schon aufgebaut wird, das früher bisweilen im gemeinsamen Spiel mit Gleichaltrigen, dem Streunen durch die Gegend und dem Erst-dann-heimgehen-wenn-die-Laternen-leuchten lag.

Das Erwachsenenleben hält ebenfalls zum Funktionieren an. Man könnte sich z.B. fragen, weshalb psychische Erkrankungen so auf dem Vormarsch sind, dass man sie schon fast als Modeerscheinung deklarieren möchte. Weil eine der Waagschalen nicht hinreichend betankt wird?

Eine hohe Funktionalität schließt das Gefühl von Einsamkeit mitnichten aus. Dabei bräuchte es manchmal keinen großen Aufriss, um sich einander näher zu fühlen. Das mag jeder für sich entscheiden, aber es kann eine Kleinigkeit sein, die wir sagen oder tun, die wir hören oder sehen, die einen Unterschied macht. Für andere und für uns selber auch.

Ker! Ins Plaudern geraten. :-) Die Kurve wird jetzt total unelegant, seht es mir bitte nach.

Die vielen Gedanken zum Glück kamen mir nämlich so geballt, weil ich mehr zufällig ein Buch über das Glück gelesen habe. Die Lektüre hat deutlich einige Knöpfe gedrückt (Geschichte, Stil, aber auch meine Prädisposition plus der totalen Ahnungslosigkeit ob des bevorstehenden Inhaltes), die Ausschweifungen dieses Postings sind da sicher nur ein Krümelchen im Vergleich zum ganzen Gedanken- und Gefühlskuchen.


Das Glücksbüro von Andreas Izquierdo ist eine Geschichte über das Glück eingebettet in die Vita eines Menschen, der das sicherlich kaum erwartet hätte. Vom Leben nicht, von anderen nicht und von sich selbst auch nicht. 

Anstatt nun stundenlang zu schwafeln (Analyse der Charaktere + Metaebene : Jambus zum Quadrat) oder den Inhalt zu spoilern, was mich beim großen Onlineverkäufer mit A und den bisweilen zu redseligen Rezensenten total abnervt, möchte ich Euch gern ein Glücksbüro schenken.

Der Verlag war auf Anfrage so nett, mir sowohl das Cover des Romans als auch ein Exemplar zur Verfügung zu stellen. Wer (gern in eigenen Worten) "Habenwill!" kommentiert, zieht ein Los, wer dabei mehr über das Glück in egal welcher seiner mannigfaltigen Formen erzählt, zwei Lose.

Schaut auf jeden Fall mal im Glücksbüro online nach, ein wunderbares Konzept verbirgt sich hinter dieser Seite.

Lasst uns doch menscheln und fehlbar sein. Und vor allem glücklich.

Ganz liebe Grüße von Nina, die so eine emotionale Phase hat. Das kommt jetzt überraschend, oder?

Nachschlag: Die Verlosung endet nächsten Mittwoch (13.11.13) um 23.59h. Weder Autor noch Verlag haben mich motiviert/ gebeten/ whatever, das Buch zu präsentieren. Dem Posting fehlt überdies ein Link zum Onlinebuchhandel, weil ich auch diese Art von Monetarisierung meines Blogs ablehne.

Kommentare:

  1. Glück ist gar nicht mal so selten,
    Glück wird überall beschert,
    vieles kann als Glück uns gelten,
    was das Leben uns so lehrt...
    Vielleicht Losglück?! Ich probier`s - Habenwill :-)
    liebe Grüße vonner Trulla

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  2. Liebe Nina,

    haben will! ;-)

    Das Thema gefällt mir! Gerade gestern habe ich begonnen, das Buch: "Ich bleib so scheiße, wie ich bin: Lockerlassen und mehr vom Leben haben" zu lesen. Da geht es darum, sich nicht immer selbst optimieren zu wollen und dabei vergessen das Leben jetzt und sofort und so wie es ist, zu genießen. Da passt das Glücksbüro wunderbar dazu! Und ich verspreche: Ich verschenke es, wenn ich's gelesen habe weiter, der Umwelt zuliebe! :-)

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  3. Du hast mich sehr neugierig gemacht! Ich finde das mit dem Glück ist so eine witzige Sache. Viele Menschen laufen die ganze Zeit dem großen Glück nach und sind dauernd unglücklich, weil sie es nicht erreichen. Dabei übersehen sie aber leider ganz viel Glück, das ihnen täglich passiert und über den Weg läuft. Für mich hat Glück auch sehr viel mit Zufriedenheit zu tun. Immer wenn ich merke, dass ich unzufrieden werde und mir das große Glück wünsche, lasse ich alles liegen und stehen und genieße einfach den Augenblick mit mir selbst oder mit meiner Familie. Dann merke ich sehr schnell, wie viel Glück ich schon habe und wie glücklich ich mich schätzen kann, dies auch zu erkennen. :-)
    lg
    Anja

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  4. Hallo Nina!
    Eigentlich muss ich gar nicht an der Verlosung teilnehmen,
    aber mir fiel sofort eine Serie aus meiner Jugend ein:
    Denn Herr Rossi sucht das Glück! Hat er es, so fehlt ein Stück!
    Die etwas Betagteren unter uns kennen diese Serie vielleicht noch.
    Was ich eigentlich sagen wollte: ich bin glücklich!
    Liebe Grüße, Miriam

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  5. Ich habe festgestellt, dass man Glücklichsein weder planen noch auf Knopfdruck erzeugen kann. Nicht mal, wenn man vermeintlich denkt, alle Umstände dafür geschaffen zu haben...Mich überkommt so ein Glücksgefühl immer ganz spontan...letztens auf der Autobahn...die ich eigentlich hasse...Das herbstliche Licht war wundervoll, der Himmel zauberte ganz wunderbare Bilder...mein Ziel ein toller Ort....ich war glücklich...Ich würde gern mit in den Lostopf hüpfen...;-) LG Lotta.

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  6. Meine Liebe, Beste, Gute - hach! Da ich dich bisher ja immer nur am Telefon und per Mail umärmeln konnte, tu ich´s auch heute wieder. Und das ganz besonders doll! Welch schöner Beitrag und wie passend zu unserem ewig anhaltenden Diskurs über das kleine und das große Glück. Von mir aus darfst du also gern öfter emotionalisieren. :-)
    Und: Ja, ich will!
    Hüpfe also mit lautem Krawumm in deinen Lostopf und drücke dabei alle Daumen, die ich habe.
    Das Glücksbüro ist abgespeichert und ich hoffe auf bestmögliche Verwendung des Selben.

    Ich drück dir, wie immer, herzlich, wärmend, dolle.
    Deine Katja

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  7. Du hast mich neugierig auf das Buch gemacht und das Glücksbüro im Internet finde ich ja eine fabelhafte Idee.
    Mein kleines Glück ist manchmal nur ein Sonnenstrahl an einem trüben Tag, ein freundliches Lächeln, wenn man es nicht erwartet oder ein Danke!

    LG
    Annette

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  8. Ich mag so schrullige Geschichten. Deswegen sag ich einfach mal: habenwill!! ;)
    Glück ist für mich das was einfach passiert, man kann es nicht beeinflussen oder vorhersehen. Es macht was es will und trifft meistens dann ein, wenn man es am wenigsten erwartet. Trinkt evtl. noch eine Tasse Tee mit dir und lässt dich dann mit einem lächeln und warmen Gefühl ums Herz zurück. :)

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  9. Ich habe mich lustigerweise auch erst kürzlich mit dem Thema beschäftigt und dabei festgestellt, dass ich ein sehr glücklicher Mensch bin einfach deshalb, weil ich das Leben positiv sehen kann und immer das beste erwarte und nicht das schlimmste. Ich würde mich über das Buch wirklich sehr freuen, da das Thema unglaublich interessant ist.
    Liebe Grüße und danke für die tolle Verlosung,
    Dani

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  10. Mich würde jetzt sehr interessieren, welche Knöpfe da bei mir gedrückt würden. Denke ich doch auch gerade viel über Zeit, Stress, Glück und Gereiztheit nach... Ich mache gerne mit!

    Liebe Grüße, Mond

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  11. Mal wieder so treffend beschrieben, liebe Nina!
    Das Glück liegt oft so nah, man muss nur einfach nur mal innehalten, die Augen öffnen und das Schöne sehen können. Deine wunderbaren Upcycling Ideen sind schon ein gelungener Anfang!

    So wünsche ich Dir einen rundum glücklichen Donnerstag,
    herzlichst

    Sabine

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  12. Es wird so viel über Glück und glücklich sein geredet und geschriebent, dass es stressig wird. Wenn ich nicht glücklich bin, habe ich es erstens trotz meines Alters immer noch kapiert, habe ich es zweitens immer noch nicht geschafft, bin ich drittens undankbar, denn ich hab ja alles.
    "Na mach mal vorwärts mit dem Programm, geh in dich, ändere deine Gewohnheiten, so du sie denn findest, die dich unglücklich machen".

    Zufrieden ist doch schon genug. Ab und zu ein Glücksmoment ist doch schon genug.
    Im Übrigen bin ich im Moment sehr zufrieden.

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  13. Hallo,

    ja, habenwill! ;-) Über Glück gibt es sicher jede Menge zu schreiben, aber ich persönlich finde den Spruch "Glück liegt in den kleinen Dingen" einfach passend. Nahezu allgemeingültig sozusagen.

    VG, Steffi

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  14. Das Glücksbüro ist eine sehr schöne Idee, angelehnt an Tauschbörsen - nur etwas immaterieller, wie ich den Wünschen entnehmen kann.
    Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass es ziemliche Warnschüsse braucht, die auf die Endlichkeit des Lebens zielen, damit man sich mit dem Thema Glück und vor allem dem Glück des Augenblicks befasst und es auch zulassen und genießen kann. Vielleicht muss man auch ein bißchen alt werden, um zu verstehen, dass viele kleine Augenblicksglücke aneinandergereiht in Summe deutlich mehr Glück ergeben, als auf das große "Booom"-Glück zu warten... das nur selten vorbeikommt. Und dann muss man natürlich auch bereit sein, die kleinen Glücksmomente auch wahrzunehmen, wenn sie anklopfen.... manchmal hört man das Klopfen nämlich vor lauter Jammern übers Unglück nicht. ;-)
    Ja, ich will, liebe Nina. Gewinnen nämlich.

    Herzlich, Katja

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  15. nina, echt nina - all das passt so zu dir (und zum mangelnden kinderstreunen hab ich heute auch so "knopfumlegebuchtipps..."- mit onlinebuchhandel, aber wenigstens nicht den mit a, und ohne monetäre absichten, nur kleiner "service"...) ... und ich hüpfe mal in den topf, schon lange keinen roman mehr gelesen ;-) lieben gruß ghislana

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  16. das klingt so nett! wenn meine lesezeit zwar gerade rar ist und ich über die letzten wochen und monate ein kleines büchertürmchen mit halbgelesenem gebaut habe neben meinem bett, möcht ich dennoch zu gern einen weiteren ziegel drauflegen. glück oben auf. was kann man mehr wollen?
    herzliche herbstgrüße!

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  17. Wahhh - GLÜCK - eins meiner Lieblingsthemen! Diesen Monat werde ich fertig mit meiner 1jährigen Fortbildung zum Schulfach "Glück". Es war eine tolle und spannende Zeit - sehr bereichernd und lohnenswert, sich mit dem Glück näher zu beschäftigen. Das Buch kenne ich noch nicht - Titel, Aufmachung und Dein ganz kurzer Anriss haben mich neugierig gemacht. Nächste Woche geht es in der ARD Themen Woche übrigens geballt um Glück...hab einen glücklichen Tag, Liebste - herzliche Grüße, von Anette

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  18. Wie Du schreibst, das ist ein vielstrapaziertes Thema, aber eines, mit dem sich wohl jeder irgendwann auseinandersetzt, mal mehr mal weniger intensiv. Ich gerade eher intensiv. ...
    Über das Buch würd ich mich freuen, über diesen Deinen Post und ähnliche tu ichs auch immer!
    LG, Steffi

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  19. Halli Hallo,

    schon lange lese ich auf Deinem Blog mit und erfreue mich immer wieder Deiner unnachahmlichen Ausdrucksweise...:) Einfach genial!

    Wenn ich an Glück denke fällt mir spontan eine sommerlich bunte Wildblumenwiese ein, in der man Picknick machen, rumliegen, lachen oder rumhüpfen kann...:) Oder auch die vielen kleinen Dinge im Alltag, die man so schnell übersieht, die das Leben aber so lebenswert machen! :)

    Liebe Grüße,
    Judith

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  20. Glück, das sind die vielen kleinen Momente in Leben ...

    ... mein Neffe, der auf mich mit strahlenden Augen und geöffneten Armen zugerannt kommt ... meine Nichte, die mich erstmals wiedererkennt und mich anlächelt ... das leise "Du schaffst das schon, Tante Anja" meines Patenkindes als ich ihr mit großem Unwohlsein meinerseits einen Ohrring einzusetzen versuchte ...

    ... das Glücksbüro-online ist eine tolle Idee und etwas über Glück zu lesen, macht bestimmt auch glücklich:-).

    Jetzt hoffe ich auf Glück beim Gewinnen.

    Liebe Grüße,
    Anja

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  21. Glück kann man nie genug haben. Ich stelle daher meinen Antrag :)!

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  22. Glück also? Ja, ich möchte auch Glück haben, gerne auch in Buchform. Und wenn ich nicht gewinne, ist es dann gleichbedeutend mit "Pech haben"? Wir sind im Alltag etwas undeutlich in unseren Formulierungen, ziehen das große Wort vom Glück zu oft für Kleinigkeiten heran und erfreuen uns dieser dann doch nicht in dem Maße, in dem wir es aber dann formulieren. Ich wünschte, diese Glücksmomente wären nachhaltiger. Vielleicht kann ich sie konservieren? Und im Unglücksfall wieder abrufen? Ich versuchs mal.

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  23. Liebste Nina,

    du schreibst so, dass man einfach kommentieren muss: Jambus zum Quadrat - hahaha, danke!
    Ich würde gerne noch mehr solche Buchbesprechungen bei dir lesen. Ist deutlich hilfreicher als die einer bekannten, ausbeuterischen Online-Plattform ^^ Auch sehr sympathisch, dass du dich und deinen Blog nicht kaufen lässt. Also ich kommentiere dann mal mit "Haben will" bzw eher mit "verschenken will", denn das Buch passt wie die Faust aufs Auge zu meiner Schwester. Liebe Grüße, Vivi

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  24. Ach ja das Glück, manchmal schwer zu finden, weil man es vor sich selbst versteckt und dann fliegt es einem auch einfach manchmal zu. Oft aus völlig unerwarteter Richtung.
    Mich hast du neugierig gemacht und ich möchte bitte mit ins Lostöpfchen.
    LG Jennifer

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  25. Manchmal lese ich in Journalen Anleitungen fürs Glücklichsein, das zeigt von großem Interesse für dieses Thema.
    Aber für mich ist diese Kunst glücklich zu sein ganz einfach erklärt, was nicht heißt dass es einfach ist:
    Lebe im "Hier und Jetzt", genieße den heutigen Tag, du kannst die Vergangenheit nicht mehr beeinflussen, und auch nicht die Zukunft.
    Dem jetzigen Augenblick schenke deine Aufmerksamkeit.
    Liebe Grüße von Brigitte

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  26. Hallo,
    Glück ist eine geniale Sache, die nicht immer nur dem Glück zu verdanken ist ;-)
    Ich habe am 2.9. diesen Jahres das 3. mal innerhalb von 4 Jahren das größte Glück erfahren dürfen! Obwohl: ist dieses Glück nicht der Anfang von Stress, verzweiflung, Hoffnung und vor allem: Noch mehr Glück? Ich liebe meine Kinder und danke dir für deine immer wieder schönen Posts!
    Liebe Grüße und natürlich möchte ich auch das Glücksbüro haben ;-)
    Julia

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  27. Ich bin schon lange nicht mehr durch ein solches Auf und Ab gegangen wie in jüngster Zeit. So viel Unglück und noch viel mehr Glück, und zwar im Kleinen und Kleinsten. Ich lebe wohl wieder sehr intensiv...Aber ich funktioniere auch nicht und bin auch nicht so schnell zu optimieren, wie es z.B. die Eltern meiner Schüler wollen. Und genau das verlangen sie auch von ihren Kindern ( daher ist es vielleicht auch besser, wenn ich denen noch länger fernbleibe, denn ich gönne ihnen ein Mehr an vertrödelter Zeit ).
    Ich finde, da ist so ein Zug in unserer Leben gekommen, den ich richtig sch.... finde ( Entschuldigung- mir fällt nichts Treffenderes ein ).
    In anderen Ländern gibt es Ministerien fürs Glücklichsein der Bürger - was haben wir da hierzulande aufgegeben.
    Genug gemault, ich fühle mich heute glücklich, weil mein Arm wieder unbesetzt ist.
    Und dir wünsche ich auch solche kleinen Glückseligkeiten!
    Herzlichst
    Astrid

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  28. Liebe Nina!
    Das mit dem Glück ist schon eine feine Sache...und für jeden Menschen anders. Manche Frauen empfinden beim kaufen von Schuhen Glück und pure Freude. Für mich wäre das aber eher das Tor zur Hölle :-D
    Glück war für mich heute, dass der Wind aus der richtigen Richtung kam und deswegen nicht so viel Laub in unserem Garten landete. Glück ist IMMER,wenn alle die ich liebe gesund sind.Das kleine Glück im Alltag ist ein zufälliger Film- oder Buchtipp,der mich wiederum zu neuen Taten oder zu neuem Denken inspiriert. Für meinen Mann wiederum wäre ein Buchtipp nichts,dass er mit Glück in Verbindung bringen würde *GG*
    Ja,so ist das mit dem Glück...es ist eine sehr individuelle Sache.

    Herzliche Grüße,
    Line

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  29. Oh ja!
    Will auch gerne!
    Das Glück sein mir hold... ;-)
    Fröhliche Grüße von Ulli

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  30. Glück kann man nie genug haben - wichtig ist es zu erkennen und dankbar zu sein!
    Glückskind Petra

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  31. Ich bin glücklich. Weil ich auch im Alltag immer wieder rechtzeitig genügend Raum finde, das Glück ganz klar und mit voller Wucht vor mir zu sehen. Das Kleine. (das mitunter so schnell wächst...) Und manchmal bin ich auch besonders glücklich, wenn ich ganz einsam bin. So unterschiedlich ist das Glück für jeden... Herzlich, Marja

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  32. Danke für diese schönen Gedanken und den Link zum Glücksbüro! Habe vorher schon einen Glücksbescheid verschickt! Und somit hast du indirekt schon zwei Menschen glücklich gemacht! Voll cool und genial!
    Danke! Danke! Danke!
    Liebe Grüße aus Dornbirn (Österreich/Vorarlberg)!
    Maria Schneider

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  33. Das Glück steckt meist im Detail.
    Sei umarmt von mir!

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  34. Danke Dir für diesen Post, für die Buchvorstellung.
    Das Glück ... wohnt bei uns, und ist doch oft so winzig ... wir finden es immerwieder. Das kleine Glück.
    Ich wünsch mir Glück für Michael, er liegt im Krankenhaus .. nichts lebensbedrohliches, doch für einen Schreiner ganz schlimm, wenn die rechte Hand operiert werden musste.
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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  35. Liebe Nina, Dein Glücksvorwort ist wunderbar und spricht mir aus Leib und Seele. Ich war gestern auf einem der letzten Konzerte der Gruppe"das blaue Einhorn" und neben dem, dass ich , jetzt wo sich dieses Quartett auflöst, sie blöderweise erst für mich entdeckt habe, kamen mir bei der letzten Zugabe die Tränen:

    Mein blaues Einhorn ist verschwunden,es lief fort
    Ich traf es gestern noch, an einem grünen Ort
    Die Blumen, die es ließ, hab ich nach ihm gefragt -
    so sehr ich sie auch bat, sie haben nichts gesagt.

    Mein blaues Einhorn ist verschwunden, es lief fort
    Vielleicht ist es geflohn vor einem kalten Wort
    Vielleicht verlief es sich und irrt allein umher
    Wenn jemand von ihm weiß,den bitt ich wirklich sehr ...

    Ich geb ihm, was er will zu seinem Glück -
    Mein blaues Einhorn ging und ließ mich ohne Trost zurück ...

    Mein blaues Einhorn graste oft vor meiner Tür
    Halb träumte ich von ihm, halb wohnte es bei mir
    Es fing mit seinem Horn Gesänge aus der Nacht
    Und teilte sie mit mir, das hat mich reich gemacht ...

    Mein blaues Einhorn ist verschwunden, es lief fort
    Wenn jemand von ihm weiß, den bitt ich um ein Wort
    Das Gras, in dem es lagf, spricht auch nicht mehr mit mir,
    Wer gibt mir einen Rat? - Ich gäbe viel dafür.

    Ein Lebenszeichen nur wär schon ein Glück!
    Mein blaues Einhorn ging und ließ mich ohne Trost zurück ...


    ich finde, das blaue Einhorn ist genau das, was wir alle nicht verlieren dürfen- genau, wie Du es beschreibst.
    ganz herzliche Grüße
    Lisa

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  36. danke für den link! Das glücksbüro ist eine tolle idee!
    liebste grüße, sonja

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  37. Ma, Nina! War gerade im Glücksbüro. Ein unerwartet schwerer Gang. Glück - für mich oder andere? Was wünsch ich mir überhaupt, das von jemand anderem erfüllbar ist? Puh!

    Eins weiß ich jedoch: Was für ein Glück, dich zu kennen!

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  38. Habenwill - und damit ein Einfachlos ziehend! Gerne hätte ich mein doppeltes Glück versucht, der Kopf ist aber gerade leer - verantwortlich ist eine dicke Erkältung, die die Herrschaft übernommen hat.
    Ich drück dich aus der sicheren Ferne!

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  39. Das Glück - wirklich ein ewig aktuelles Thema, zu dem es endlos was zu sagen gibt. Mir gefällt ja sehr gut der Vergleich zum Mosaik: viele winzig kleine Freuden machen das Glück aus. Momente, die sich sammeln lassen wie kleine bunte Steinchen, die man nur wahrnehmen muss, anstatt drüber hinwegzugehen, die sich aneinanderfügen zu einem ganz eigenen Glücksmosaik - wie schön!
    Doch je mehr Kraft auf´s Funktionieren verwendet wird, desto weniger Zeit bleibt zum Glücks-Steinchen-Sammeln...
    An der Verlosung nehme ich gern teil. Danke dir auf jeden Fall für deine Gedankenkrümel!
    :)
    Liebe Grüße
    Christiane

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  40. Liebe Nina, da bin ich natürlich sofort dabei - das interessiert mich sehr!! Ich hab ja zu dem Thema meine Blogger-Aktion "Im richtigen Film" gestartet, weil ich wirklich das Gefühl habe, dass oft mehr bemerkt wird, wenn man im "falschen Film" ist als umgekehrt! Schau doch morgen mal vorbei, das würde mich freuen :-)
    Ganz liebe Grüße Barbara

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  41. Oh, da mache ich doch gerne mit! Und wahnsinniges glück ist es, wenn man wie ich grade mit den Süssesten (meinen)Zwillingsmädchen kuscheln darf...LG Nuxi

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  42. Mit Glück setze ich mich seit ein paar Jahren phasenweise ziemlich intensiv auseinander und zwar meistens mit dem Gedanken: Warum, zur Hölle, kann ich nicht mit dem glücklich sein, was ich habe?
    Wahrscheinlich nehme ich sowohl kleines als auch großes Glück in meiner schon an Selbsthass anmutenden Einstellung kaum noch wahr und da wäre so ein Glücksbuch schon nicht schlecht :D

    Liebe Grüße, MissDuncelbunt

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  43. Bin zwar nicht gerade unglücklich, aber ein wenig mehr davon kann ja nicht schaden. Oder zumindest den Wegweiser dahin? Egal, dein Absatz über die Kindheit, bzw. ein Fehlen der Kindheit in der heutigen Zeit trifft meine Gefühlslage gerade ganz gut. Deshalb: ich versuch mein Glück!
    A propos Glück: wann gibt's mal wieder glücklichen Kaffee??
    Liebe Grüße,
    BuxSen

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  44. du tust jetzt auch gleich wieder was fürs glück, liebe nina;) wie das bloggerleben oft, finde ich... die glücksbüroidee gefällt mir sehr. und so bringt die neue zeit auch ihr gutes - früher konnten sich menschen, die sich gar nicht kannten, nicht glücklich machen. heute geht das durchs internet. und wer verbietet uns unsere kinder "nur" spielen zu lassen? keine kurse in der freizeit, sondern erst nach hause, wenn die laternen angehen (war auch meine regel als kind;) meine beiden hatten auch immer zeit zum langweilen - das war "pflicht";)
    sei geherzt von birgit

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  45. Das große Glück ist die Summe kleiner Freuden. So viel ist schon mal klar. Ich würde mich freuen, wenn ich gewinnen würde. Ganz herzlich, Eli (elvira.willems@gmx.de)

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  46. Oha!
    Lieber spät als garnicht :-)
    Ich versuche auch mal mein Glück :-D
    Ich denke manchmal darüber nach, dass wir ja eigentlich echtes Glück haben. Wir müssen uns keine Gedanken mache, wie wir unsere Familie satt bekommen oder wie wir überleben können. Dafür haben wir etwas genauso grundlegendes "Verloren". Wir haben verlernt zu "leben".
    So wie das eine für den Körper wichtig ist, so ist das andere überlebenswichtig für die Seele....
    Oha schwere Gedanken für einen Morgen..
    :-)
    Susanne,
    die ihrem Kind weit mehr Raum zu "Kind-sein" lässt, als sie selbst als Kind erfahren hat....

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  47. Oh, ich hüpf auch noch schnell in den Topf, habe da nämlich grade jeamnden der eine Menge Glückshormone gebrauchen kann, wo ich einfach nicht weiß wie ich ihm welche von meinen abgeben kann...

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  48. Liebe Nina,

    da bin ich sofort dabei.
    Ich glaube, bei mir liegt es am November, dass ich mir zurzeit auch so viele Gedanken zum Thema Glück mache.

    Ein paar Wege zu meinem Glück habe ich schon entdeckt:
    1. Meine Kinder. Bevor ich sie hatte, war da diese ungestillte Sehnsucht. Und ich bin glücklich, dass ich mich frei entscheiden darf, ob ich arbeiten gehen oder zuhause bleiben will. Ich möchte nicht andauernd herum hetzen und ein schlechtes Gewissen haben.
    2. Im Flow sein. Ob beim Nähen, Stricken, Laub harken oder Putzen. Wenn ich in Gedanken ganz bei der Sache bin und gleichmäßig vor mich hin werkele, bin ich happy.
    3. Andere glücklich machen. Geht z.B. zurzeit sehr einfach mit doppelten Aufklebern, die wir in der Kita tauschen. Oder mit überzähligen Süßigkeiten, die ich den Nachbarn schenke. Und damit komme ich auch gleich noch zu
    4. Ballast abwerfen: Bücher, Zeitschriften, Süßkram, doppelte Sammelbilder, raus damit. Das befreit, macht leicht. Ganz ohne Diät. ;-)

    Ein schönes Thema!
    Liebe Grüße,
    Henriette

    P.S. Muss ich jetzt einen zweiten Kommentar abgeben, weil ich mir zwei Lose erschrieben habe? Oder machst Du das irgendwie intern?

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  49. Liebe Nina,

    Glück.
    Ich suche es.
    Versuche, es zu finden, zu empfinden.
    Zu verstehen.
    Ich weiß ja, es sind die kleinen Momente die zählen.
    Und derer habe ich auch.
    Gott sei Dank.
    Viele sogar.
    Meine Tochter schenkt mir so viel Glück, das ich überschäumen könnte.
    Und auch mein Mann macht mich immer noch glücklich.
    Und, wie alle anderen, finde ich natürlich Glück an erfreulichen Begegnungen, seien sie mich so kleiner Art.
    Dennoch leiht in mir so eine blöde, bohrende "Unglücklichkeit".
    Da kann ich mir noch so oft vor Augen führen, wie gut es mir geht.
    Und das geht es, verdammt noch mal.
    Aber manchmal braucht man eben doch noch etwas ganz bestimmtes, oder schrecklich unbestimmtes, um wirklich glücklich zu sein.
    Nein, ich suche nicht das "große Glück".
    Das habe ich ja auch schon.
    Tochter, Mann. Erfolg mit dem, was ich mache.
    Vermutlich ist das, was ich suche, auch gar nicht "Glück".
    Zufriedenheit, vielleicht.
    Aber mancher nennt es eben Glück.
    Und eigentlich ist es ja auch egal, wie es heißt.
    Ich wäre es gerne mal wieder.
    Nicht nur "irgendwie". Und in kleinen Momenten, wenn ich es mit vor Augen führe.
    Da nützen mir auch all diese tollen Motivations-Sprüche, die man überall liest, nicht viel.
    Im Gegenteil.
    Ich denke allzu oft:
    "Pah. Wenn das so einfach wäre."
    Und das macht mich dann vielleicht noch ein bisschen "unglücklicher".
    Ach. Das hört sich jetzt alles an...
    Ist mir wichtig, gleich klarzustellen, dass ich trotzdem nicht unglücklich bin. Vielleicht nicht übersprudelnd glücklich. Aber unglücklich bin ich genauso wenig.
    Ich bin einfach etwas schräg drauf, im Moment. Seit Monaten schon.
    Und eigentlich weiß ich auch, woran das liegt.
    Ich will nach Hause.
    Aber wenn wir jetzt gehen würden, würde mich das auch nicht glücklich machen.
    Weil mein Mann zu Tode betrübt wäre.
    Ich habe also, vor allem mit mir selbst, einen Kompromiss geschlossen.
    Ein relativ festes Datum gefunden, wann es wieder "nach Hause" geht.
    Und beschlossen:
    Ich mache jetzt das beste daraus.
    Naja, womit man wieder bei dem so oft erwähnten Punkt wäre:
    Wenn man es schafft, die schönen Dinge zu umarmen, anstatt sich von den weniger tollen auffressen zu lassen....
    Dann kann man glücklich(er) sein.
    Ich kriegs auch immer besser hin. Echt.
    Und Ende Februar geht's wieder für fast zweieinhalb Monate "nach Hause";
    Tanken.
    Nicht zuletzt:
    Glück.

    Wie Du an meinen chaotischen, unreinen Gedanken erkennst, täte mir vielleicht dieses Buch ganz gut... ;)
    Wobei ich, je nach Stimmung, vielleicht auch sauer werden würde, auf das Buch.
    Etwas, das mir vorschreiben will, glücklich zu sein.
    Hehehe... ;)
    Ich würde es gern versuchen, liebe Nina.

    Ganz liebe Grüße!
    Doro

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