Donnerstag, 31. Januar 2013

Brasilien: 12 Punkte

Guten Morgen, Ihr Lieben, wer den feinen Sketch von Hape Kerkeling kennt, der versteht den Titel, aber es ist zugegeben echt alter Kaffee aus meiner Jugend, also keine Sorge, zeitgenössische Sternstunden wurden nicht verpaßt.
Die Gewinnerin des Taschensets hat random.org ausgelost, nachdem alle Kommentare ausgedruckt und einfach oder doppelt mit Nummern versehen wurden.


Die Antwort auf alle Fragen lautet also heute "59". Vorab schon einmal: die nächste Verlosung folgt zeitnah, nämlich beim 1000. Pinterest-Upcycling-Board-Follower. Könntamahierkucken.


Und das ist ....
(Peinlich, man erkennt auf dem Bild, dass ich noch nicht einmal fehlerfrei bis 100 zählen kann, aber darum ist das hier ja auch ein Werkel- und kein Algebra-Blog.)


Herzlichen Glückwunsch!


Ganz liebe Grüße in die Runde, danke für Eure rege Teilnahme und die vielen vielen netten Worte, das macht mir unglaublich sehr dolle Freude.

Jetzt komme ich meinen Mutterpflichten von ihrer schönsten Seite nach, der kleine Krawallix hat heute Morgen schon Essen transformiert und ausgeworfen, das ist ein Spaß. Kind übrigens dennoch bester Laune, also keine Sorge.

Habt Ihr es aber schön, ja? Nina

Dienstag, 29. Januar 2013

Upcycling - Dienstag #46

Hier sammeln wir jeden Dienstag Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder etwas Wertvolles machen kann – einen Werkstoff. Jede Anregung ist interessant und jede(r) ist herzlich eingeladen mitzumachen.
 
Hinterlasst einen Kommentar und den Link zu Eurem Werk, ob groß oder klein, von wann auch immer es ist. Wer kein Blog hat, der kann mir eine Mail mit einem .jpg schicken. Ich poste die Bilder hier.  


Zu Weihnachten erreichte uns total überraschend ein famoses Päckchen von der noch famoseren Steffi. Darüber hab ich mir zum einen ein Bein abgefreut (bildlich gesprochen), zum anderen war es die Grundlage für das heutige Nachhaltigkeitswerkelprojekt.

Rohmaterial ist mein abgeliebter schwedischer Koffer- und Wäschekorbersatz.



Für Dinge, die ich häufiger zu nähen gedenke, werden immer Pappschablonen gefertigt, da muß das Bequemlichkeitstier dann nur einmal lässig mit dem Stift drumherum fahren und fäddich. In diesem Falle war es die Rückwand eines Posters, das der große Krawallix geschenkt bekam.

 
Verstärkt wurde innen mit Bodenwischtuch vom Discounter, immer wieder eine Freude, wie günstig man damit positiven Einfluß auf die Haltung der genähten Pracht nimmt.

  
Vorausgesetzt die Exekutive ist helle genug im Stübchen. 


Unter Aufbietung von viel Geduld mit dem störrischen Material entstand also dank diverser Hilfsmittel


nicht nur ein unscharfes Bild, sondern auch und vor allem EMIL, die tütenverwertende Butti-Verpackung für unterwegs. Heißt neudeutsch wohl Lunchbag.




Hat Monstermasern.


Übrigens, einen EMIL aus dem Rundumsorglospaket gab es noch zusätzlich, der ist so geworden und hat das kleine Volk - wie auch der Kollege in blau - total hingerissen.



  
Liebe Steffi, nochmal tausend Dank für das wunderbare Geschenk, es ist, wie es ist, die Kinder wollen jetzt alle einen EMIL und vor allem der kleine Chef verliert ob meiner Langsamkeit bereits die Contenance.

Dieses Posting entsteht aus freien Stücken und Steffi hätte auch super damit leben können, wenn ich mich nur im Stillen gefreut hätte. Bloß, damit kein falscher Eindruck entsteht. Mein Gesäß gehört immer noch mir und mein Blog ist so wenig käuflich wie ich. Gut, oder? Ich könnte wochenlang aus Wattestäbchen das Empire State Building nachbauen und hätte alle Freiheit der Welt dazu. 
 
Seid ganz lieb gegrüßt, zeigt her Eure Werke, ich freu mich. Habt es schön, Nina, deren Beitrag zum Creadienstag der Stullentransporter übrigens auch ist. Nur welcher? Makucken. 
Übrigens, hier könnt Ihr noch bis einschließlich Mittwoch eine Deluxetasche mit superbem Inhalt gewinnen. 

Donnerstag, 24. Januar 2013

Verlosung statt Turnhallenfest

Wie schreibt man das? 

Mein Blog hat mehr als 500 Leser und wenn das eine Option wäre, hätte ich einen Eisprung vor Freude. Nein, ich bin noch nicht in den Wechseljahren, Ihr Schmeichler, die Betonung liegt auf vor Freude. Also, danke. Danke, dass Ihr Euch interessiert, schreibt, kommentiert, mitwerkelt, was auch immer. Ihr seid großartig und bereichert mein Leben in vorher ungeahnter Dimension.

Bevor ich mich jedoch in Superlativen verliere, sollt Ihr lieber beschenkt werden, weil quaken kann man ja viel, wenn der Tag lang ist. Ein Teil meiner Freude soll in dieser Form an eine von Euch weitergegeben werden.

Gewinnt also ein geilomates selbstgenähtes Dingeling! 

Mitmachen können alle außer die, die dann zum ersten Mal und ausschließlich aufgrund der Verlosung in Erscheinung treten, um sich im Anschluß auf Nimmerwiedersehen zu verabschieden. Auf diese Art von Abgreiftourismus kann ich nicht so gut, man sehe es mir nach. Sicherlich nicht wirklich zu kontrollieren, ist klar, aber den frommen Wunsch darf man ja äußern.

Im Pott (oha! Doppelter Wortsinn!) sind die Umhängetasche (kleine AllesDrin) aus Retro-Wachstuch mit orangem Innenleben plus längenverstellbarem Autogurt und Verschlußriegel, der schief daherkommt. Ich weiß nicht, wie er mir das antun kann, aber es ist leider irreparabel. Nur bisschen schief. Echt.



Von innen sieht sie so aus, sie hat auf jeder Seite eine halbmondförmige Wachstuchtasche für Kleinkram.


Gefüllt ist sie mit einem farblich abgestimmten Feuchttuchtäschchen (inkl. Feuchttüchern natürlich),


einer Taschentuchtasche (und Taschentüchern, wow, Geberlaune deluxe)



und einem Kosmetiktäschchen (nach dieser Anleitung).



Die Verlosung startet am 24.01.2013 um 00:01 und endet eine Woche später, Mittwoch, 30.01.2013, um 23:59. Hinterlaßt einen Kommentar, verweist darin bitte auf eventuelle Verlinkungen (Button in der Sidebar oder Posting, Button seht Ihr hier drunter und in meiner eigenen Sidebar) und entsprechend wandert Ihr ein- oder zweimal in das Sammelbecken der potentiell zu beglückenden Gewinnerinnen.


So, Ihr Lieben, nochmal DANKE von Herzen für Euch. Ihr seid richtig toll.
Nina, gerührt bis dorthinaus, trotz ihrer "mäkeligen Art".

Dienstag, 22. Januar 2013

Upcycling - Dienstag #45

Hier sammeln wir jeden Dienstag Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder etwas Wertvolles machen kann – einen Werkstoff. Jede Anregung ist interessant und jede(r) ist herzlich eingeladen mitzumachen.
 
Hinterlasst einen Kommentar und den Link zu Eurem Werk, ob groß oder klein, von wann auch immer es ist. Wer kein Blog hat, der kann mir eine Mail mit einem .jpg schicken. Ich poste die Bilder hier.  


Diese Woche wollte ich hochmotiviert die letzten hartnäckigen Spuren der Adventszeit beiseite räumen, dabei begegnete mir der in die Reinwerfkammer - geworfene, was sonst - Kalender des Lieblingsmädchens. Gekauft! Nicht selbst im 4/4-Takt geklöppelt und bei Mondschein befüllt (Frevel).

Zurück zum Thema, außen bunte Pappe, innen Pläääästik, also mal aufgerissen. Und das gefunden:


Geil, oder? So entstand die Idee für den heutigen Weiterverwekeltag und die Umsetzung ist zwar ochja, aber der gute Gedanke zählt total.

Im Baumarkt Gips eingeholt


und mir eine Küchenschüssel damit ruiniert. Denn mal eben an der Spüle mit Wasser benetzen und die Abfälle in den Ausguß fließen lassen is nich. Bildet schöne Gipsdinge im Abflußrohr und der Vermieter bekommt Plaque. Zeitversetzt.


Außerdem dümpelten noch Speisefarben in der bösen oben erwähnten Kammer vor sich hin. Vor allem die in hornhautfarben kommt nie zum Einsatz, ekeliget Dingen. Pöttchen also auch wachgeküßt (blau und grün allerdings) und mit Wasser vermengt, bevor der Gips eingestreut wurde. 
Das hat gegenüber dem nachträglichen Lackieren oder Bemalen den Vorteil, dass man die Form noch abrunden kann, ohne zu riskieren, die Farbe mit abzuschmirgeln. Und man spart sich einen Arbeitsgang, das kommt dem Faultier in mir sehr entgegen.


Also die Pampe in die Ausbuchtungen gegeben. Trocknet langsam sobald sie soll und deutlich zu schnell, während man noch beim Verteilen ist. Super nervig.


Unebenheiten und Farbveränderungen (durch Zwangsurlaub auf dem Heizkörper) abgeschmirgelt. Leider nicht mit Schleifpapier, das war sofort total verklebt trotz grober Körnung. 


Flach- und Rundfeile rangeholt, nochmal versucht. Danke.


Dann ein olles Gurkenglas saubergemacht und hingestellt. Belohnt für das pure Sein, sozusagen.


Um das Gurkenglas drumherum ein Freestyle-Gemäuer errichtet, mit Silikon für Stabilität gesorgt. Das hatten wir hier noch tieffliegen nach der Werkelei mit der Mehrfachsteckdose. Und nach der Reparatur meiner Winterschuhe (oha!) (ob erfolgreich, wird sich noch weisen, geduldet Euch also ein wenig für den Bildbeweis).

Des großen Krawallix selbst gepflanzte Zitronenmelisse rein und ab dafür. Gefällt mir. Ist semi-gepfuschtes Upcycling (weil der Plastikkollege nach der operativen Entfernung der Gipsbausteinchen das Zeitliche segnete), aber das trage ich mit Gelassenheit.







Was ist Euch so eingefallen? Bin sehr gespannt und grüße lieb. Habt es schön. Übrigens: am Donnerstag könnt Ihr hier was gewinnen, wir feiern unglaubliche 500+ Leser. DANKE! Ihr macht mich ganz froh.

Nina, deren Beitrag zum Creadienstag das Pflanzenhausi auch ist.       

Dienstag, 15. Januar 2013

Upcycling - Dienstag #44

Hier sammeln wir jeden Dienstag Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder etwas Wertvolles machen kann – einen Werkstoff. Jede Anregung ist interessant und jede(r) ist herzlich eingeladen mitzumachen.
 
Hinterlasst einen Kommentar und den Link zu Eurem Werk, ob groß oder klein, von wann auch immer es ist. Wer kein Blog hat, der kann mir eine Mail mit einem .jpg schicken. Ich poste die Bilder hier.  


°°° Pinterest 772 Follower °°° 
Erna, ming Droppe!


Diese Woche hat meine Mehrfachsteckdose die Hufe hochgerissen. Es ist die, die den Computer beherbergte, der schon eine Weile komplett auf Netzbetrieb läuft, weil wiederum der Akku ein Burnout-Syndrom hat. Sagt das was über meine Online-Gewohnheiten? Nööööööööööööööö.

Sie (die Steckdose) baumelte nun also schon über dem gefräßigen Mülleimer, als die Idee zustande kam, ihr eine neue Lebensform einzuhauchen. Zum Ergebnis sagen wir mal diplomatisch: immerhin fotogen


Kabel abgeschnitten,


mit Silikon die Ausbuchtungen verkleidet (Staub dringelassen *dumdidum*),


dat Jeräät mit Gipsverbänden ein wenig formverändert (nicht genug, aber die Verbände waren alle), die Vision hatte mehr von Barbapapa als die Umsetzung,


mit Décopatchlack und Zeitungspapier zugekleistert,


Granulat und Pflänzchen rein und fertig ist der  - ähm - Frühlingsvorbote. Genau.





 

Zeigt her Eure Werke und merket: es geht um eine Ideensammlung, nicht um Perfektion. Wie man unschwer oben erkennen kann.

Liebe Grüße von Nina, deren Beitrag zum Creadienstag diese Pflanzgesellschaft auch ist. Eine entspannte Woche für Euch und habt es schön.