Mittwoch, 12. Februar 2014

Selbstgemachte Shampoobars inklusive Testbericht und ein paar Gedanken bis dahin

Je nachdem, was durch Internet oder Presse gerade wieder an Wissen über einen hinweggespült wird, wäre ich manchmal gern komplett autark und Selbstversorger durch und durch. Kein Plastikmüll in den Ozeanen, keine Hormone, Pestizide oder Antibiotika im Essen, kein Mikroplastik in der Kosmetik. Kein schlechtes Gewissen mehr, dass die Tiere, die unser Essen liefern (damit sind alle tierischen Produkte gemeint, nicht nur Fleisch) ein lebewesenunwürdiges Dasein fristen von Geburt bis zum Ende. Die Schoki, sie geht durch versklavte Kinderhand, da bleibt einem doch alles im Halse stecken.
Aber man muß aufpassen, zwischen sich und die vielen schrecklichen Fakten eine gesunde Distanz zu bringen, sonst wird man zum Misanthropen und Asketen, frei von Gelassenheit und Genuß. Das muss und soll nicht.

Am besten also findet sich ein Weg um die Ballung des Unerfreulichen herum. Die Kinder und ich suchen danach, Schritt für Schritt. Keine radikalen Schnitte von heute auf morgen, sondern ein Verändern nach und nach, das uns zu einem bewußteren Konsum führen möge, den wir uns auch leisten können, der schmack- und nahrhaftes Essen für uns bedeutet und so wenig Verzicht auf Erfreuliches wie möglich.

Wenn es Euch interessiert, kann ich gerne mehr davon erzählen, aber es liegt mir fern zu missionieren bzw. den Eindruck zu erwecken.

Ein Experiment ist, Kosmetik selbst herzustellen. Zugegeben, die Vorräte sind noch reichlich, also herrscht kaum Bedarf an Nachschub und auf meine Zahnpasta und mein Deo verzichte ich (Stand heute) auf keinen Fall. Aber es gibt Luft z.B. beim Shampoo, wobei mich Shampoobars schon lange anlächeln.

So sehen sie aus, die Bars, die in der ersten Runde entstanden sind. 4 Stück hat die Fertigung abgeworfen, sie sind 1 Jahr haltbar, das sollte zu machen sein. Wäre es nicht cool, den Eigenbedarf auf diese Art selbst zu decken? Die Herstellung hat keine 20 Minuten gedauert.



Was braucht man dafür? Zum Beispiel Avocadoöl (stärkt die Haare dank hohem Biotingehalt), grüne Tonerde (reinigt; liefert gleichzeitig Mineralstoffe und Spurenelemente und gibt die Färbung der Bars vor), Brokkolisamenöl (spendet Weichheit und Glanz) und für den Duft Litsea-Öl (riecht zitronig) sowie Rosmarinöl. Die insgesamt 13 Zutaten wiegt man mit einer digitalen Briefwaage ab (teilweise braucht es nur 1g) und bereitet sie in Bechergläsern auf dem Herd zu, dazu braucht man noch einen Glasrührstab. Quellenangaben am Ende des Postings.


Fazit:
Die Anschaffung einer digitalen Milligrammwaage wäre sinnvoll gewesen, unsere (wohl auch digitale) Küchenwaage hat nicht präzise genug gearbeitet und so sind manche Zutaten in Schätzwerten vorhanden. Klappt trotzdem, ist aber sicher nicht bei 100%.
Der Duft ist intensiv, verfliegt aber nach dem Waschen relativ schnell. Meine Haare sind trocken und eher spröde, die brauchen nach der Anwendung dieser Bars noch eine Sprühpflege für mehr Feuchtigkeit. Oder ich ein anderes Rezept, das sich eher meinem Haartyp widmet.
Das Waschen selbst klappt prima, alles schäumt 1a und läßt sich gut wieder auswaschen. Die Haare fetten weniger schnell nach, das ist ein großes Plus.
Zwar ist keine neue Shampooflasche hier eingezogen, auf den ersten Blick könnte man also meinen, Plastik bzw. Verpackung gespart zu haben, aber die einzelnen Zutaten sind auch in Plastik verpackt, also wäre das Augenwischerei. Dafür sind keine Mikroplastikpartikel im fertigen Produkt, das ist schonmal gut.


So, Ihr Lieben, hoffentlich habe ich Euch nicht gelangweilt mit diesem Experiment fernab der schönen Künste, mein Beitrag zum RUMS sind die Shampoo Bars auf jeden Fall, komme, was da wolle :-)
Habt eine wunderbare Woche, seid lieb gegrüßt von Nina

P.S.: Das Rezept für die Shampoo Bars stammt aus dem Buch "Kreative Manufaktur - Schönheit aus der Natur", die Zutaten habe ich hier gekauft. Bestimmt findet ein Hobbythekbuch nochmal den Weg zu uns, das hatte ich früher, aber wo es wohl hin ist?

Kommentare:

  1. Und ich dachte immer, sowas wär mit nem Riesenaufwand verbunden. Wenn du jetzt sagst, das ist in zwanzig Minuten machbar, dann ist es auch für mich machbar. Werd ich demnächst mal versuchen.
    Gelangweilt hast du mich mit diesem Beitrag übrigens kein bisschen, erzähl gerne mehr über euren Weg um die "Ballung des Unerfreulichen herum"!
    Liebe Grüße
    Christiane

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  2. Tolle Idee... ich geh dann mal mein Hobbythekbuch suchen aber ich bin Fan von den einfachen Rezepten... Zum Zähne putzen verwende ich übrigens seit einiger Zeit Calciumcarbonat (Schlemmkreide) und finde es grandios. Ich habe deutlich weniger Probleme mit Heiß/Kalt, mein Geschmackssinn ist nach dem Zähneputzen nicht weg und die Zähne fühlen sich sauber an. LG

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  3. Ich würde sehr gern mehr lesen, mich beschäftigt das Thema nämlich auch sehr. Und ein Plastikteppich im Meer, der schon als eigener Kontinent bezeichnet wird, sollte Warnung genug sein für alle.
    Dein selbstgemachtes Shampoo find ich jedenfalls klasse. Ich wußte bis eben nichtmal, dass das geht.

    Sei lieb gegrüßt von Paula

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  4. Cool. Wir haben auch mal versucht Shampoo selber zu machen, da war nur das Problem, dass die Haare auf Dauer sehr trocken wurden.
    Lg
    Kristina

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  5. Liebe Nina!
    Du missionierst überhaupt nicht.
    Selbst wenn Du kein Shampoo vorgestellt hättest, wäre Dein Beitrag toll.
    Weil wir abstumpfen und ständig erinnert und ermahnt werden müssen!
    Gruß, Miriam

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  6. das werd ich im auge behalten! und ja, ich wäre an infos zu deinen bemühungen interessiert, auch ich ärgere mich sehr über den vielen verpackungsmüll aus plastik!
    probier doch mal ein anderes ätherisches öl statt rosmarin, ich glaube, den verwendet man auch bei fettiger haut, also kein wunder, wenn deine kopfhaut sich zu trocken anfühlt!

    lieben gruß!

    susi

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  7. Für alternative Shampoos interessiere ich mich sehr, da ich nicht eins der herkömmlichen mehr wirklich vertrage...danke für die Vorstellung...LG Lotta.

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  8. Diese Gadanken kann ich sehr gut nachvollziehen und ich denke immer, wenn jeder seinen Weg geht und ein wenig daran denkt, dass kein Planet B irgendwo rumkreist, ginge es auch besser. Die Welt kann ohne Menschen, aber die Menschen nicht ohne die Welt... den Spruch finde ich zutreffend.
    Die Idee mit den Shampoobars gefällt mir, ich habe so etwas bisher beim Ökokosmetikladen gekauft, muss mal sehen, wie kompliziert das so ist.
    Lieben Gruß von der Maus

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  9. Liebe Nina,
    du hast mit allem, was du schreibst, völlig recht und langweilst so überhaupt nicht. Richtig tolle Ideen verwirklichst du hier.
    Danke für die Anregungen
    Liebe Grüße
    Elisabeth

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  10. Hallo Nina, ganz ehrlich ... toll ... das hat mir gefallen. Dein Text liest sich so locker.
    Bin gespannt ob du das durchhältst. Halte uns auf dem Laufenden.
    LG Britta

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  11. Du hast so recht. Der Typ für radikale Einschnitte in der Versorgung bin ich nicht, meine Familie schon gar nicht. Aber wenigstens ist der Fleischverbrauch deutlich reduziert und was gekauft wird, kommt vom Metzger, zudem versuche ich so regional und jahreszeitlich wie möglich einzukaufen. Kein Amazon mehr, nur der Buchhändler vor Ort. Dafür trotzdem noch Kinderklamotten von H&M, denn Boden kann ich mir nicht leisten. Kleine Schritte halt.
    Aber Shampoo selber machen? Gnnnngnnnnnäähh... ich fürchte dazu bin ich zu faul. *schäm*
    Liebe Grüße!
    Doro

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  12. Liebe Nina, bei deinen Gedanken darüber, wie es "perfekt" wäre, bin ich ganz bei dir. Gerade mit Kindern mache ich mir schon viele Gedanken. Die Umsetzung - nun ja. Die Shampoo-Idee finde ich super! Bin gespannt, was du weiter berichtest!
    Liebe Grüße, Sonja

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  13. Liebe Nina, ich glaube, dass jeder Mensch seinen persönlichen Weg finden muss, mit Konsum und dessen Folgen umzugehen. Wenn man sich ein bisschen einliest, dann möchte man wirklich nichts mehr essen und auch weder sich, noch Wäsche oder Wohnung noch jemals reinigen. Wie haben die Menschen das vor ein paar hundert Jahren gehalten, vor Petrochemie und sonstigen Kernspaltungen? Das Wissen von damals mit den Möglcihkeiten von heute verbunden ist der Weg, den ich gerne gehe. Auch nicht hundertprozentig konsequent, aber doch so, dass ich es mit meinem persönlichen Gewissen und hoffentlich unserer Gesundheit vereinbaren und es auch bezahlen kann. Ein nicht unwesentlicher Punkt und schrecklich schizophren, wenn man darüber nachdenkt, dass das Einfache, Gesunde so viel teurer ist als das Aufwändige, Ungesunde oder ethisch Fragwürdige. Selbstversorger, ja das wärs, ist aber unrealistisch und selbst da müsste man mit den Böden arbeiten, die die Industrie hinterlässt. Also versuche ich auch im Kleinen mich so zu versorgen, dass ich noch halbwegs ruhig schlafen kann.
    Shampoobars selbst zu machen hab ich mich bisher noch nicht getraut, weil ich dachte, dazu braucht man quasi einen Schutzanzug, wie zum Seife Sieden. Danke für den Anstoß, mich doch mal dran zu wagen.

    Herzlich, Katja

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  14. Dein Post gefällt mir :) Hat überhaupt nichts missionarisches und wohltuend normales....mein Jahresvorhaben beschäftigt sich ja auch ein wenig in die Richtung, aber eben auch Schritt für Schritt. Und manches stellt sich für mich auch als nicht-machbar raus.
    Beim Lesen der Inhaltsstoffe schreckt mich doch die Tonerde sehr ab...die trocknet doch so aus?
    Da ich ein Kosmetikpurist bin (keine Cremes, kein Makeup) bleiben wir an dieser Front wohl völlig industriell ;-)

    Viel Erfolg beim weiter Probieren!

    Fränzi

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  15. klasse! vor der näherei hab ich 2 jahre intensiv kosmetik selber gemacht, hatte ein richtiges kleines labor, aber 2 zeitintensive hobbies gingen dann doch nicht :)
    glg andrea

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  16. hi! ich denke mal wir haben den gleichen beitrag im tv gesehen...lief im sommer letztes jahr...daraufhin habe ich versucht unseren plastikberg etwas auszudünnen....sophie fand es grenzwertig in blechdosen ihr pausenbrot mit zunhemen, mittlerweile ist es okay...und ich trage auch ganz artig nun glasflaschen in die wohnung....fazit, es waurde weniger plastik, aber wir haben noch immer zu viel...deine shampoo bars hören sich prima an...benutzt man die so wie seife? kenne ich nämlich gar nicht...lg nico

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  17. Liebe Nina, ganz großartig! Ich würde gerne mehr von euch auf eurem Weg lesen. Bin seit gestern mal wieder ;-) vertieft in Klingners 'Hab ich selbst gemacht' und hab viele, viele Ideen im Kopf...
    Liebe Grüße, kik

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  18. Liebe Nina,
    ein tolles Experiment. Ich warte noch ab, bis du was gefunden hast, was spröde Haare geschmeidig macht und dann springe ich auf! :-)
    Ich finde solche Berichte toll und lese gerne auch mehr über euren bewussten Konsum. :-)
    LG Biggi

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  19. Liebe Nina, das klingt gut! Bei uns im Süden müsste ich allerdings wohl dauernd mit Essig nachspülen, weil das Wasser dermaßen kalkig ist. Die Fotos finde ich klasse! und selbst gemacht ist selbstgemacht. Was du am Anfang geschrieben hast, unterstreiche ich voll. Die Balance zu finden, ist wichtig, sonst kann ich mir gleich als Urgrund aller Umweltsünden überhaupt die Kugel geben. Nachdenken, bewusst werden, dann handeln. - liebe Grüße, JULE

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  20. Hut ab! Alleine schon das "Gedanken machen" darüber, was wir uns und unseren Körpern ständig so zuführen und wen wir damit benachteiligen (ob nun andere Menschen oder Tiere) ist ein wichtiger Schritt! Das du die Shampoo Bars ausprobiert hast find ich klasse - wäre aber für mich eher nichts (lange Haare, die eh schon zu trocken sind...). Stattdessen gebe ich viel Geld aus für Bio Kosmetik um mein sozioökonomisches Gewissen zu erleichtern. Un ddie Hühner, die unsere Eier liefern, kenne ich persönlich. Immerhin. Ich denke, du hast recht: kein asketisches Dasein, aber doch der Versuch nicht bei allem mitzumachen. Vielleicht hilft es ja schon, wenn ich meine Jutebeutel zum Einkaufen mitnehme und die Plastiktaschen im Laden dankend ablehne. Und wenn ich mit den gekauften Lebensmitteln sorgsam umgehe und Dinge wiederverwerte. Jeder kleine Schritt hilft. Selbstgeisselein helfen keinem.
    Viele Grüße
    Tina

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  21. Liebe Nina, das ist mal wieder lustig! Gerade hab ich für meine Schampooseife was ausgedacht, das ich nächsten Dienstag zeigen will( ich habe aber nicht toll selbstgemachte, sondern welche von "Alleppo". Die wird übrigens im Papierkistchen verkauft;)) Ich finde diese Form der Plastikvermeidung nämlich klasse und die Seife funktioniert einwandfrei. Nur Seifenschalen in der Dusche- die kann ich nicht leiden, weil volllauf und Seife weich. Lösungsversuch folgt dann am Dienstag.
    Selbstmachen wäre auch mal einen Versuch wert. Danke fürs Zeigen!
    Herzlichst
    Lisa
    Lisa

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  22. Liebe Nina,
    mir aus dem Herzen gesprochen.
    Ich bin ja noch ein Kind der Hobbythek und habe Jean Pütz früher sogar oft im Urlaub getroffen. ;-)
    Ich habe vor 2 Monaten wieder angefangen meine Cremes selber zu machen. Als ich vor 25 Jahren damit anfing, hätte ich nicht gedacht, dass ich heute wieder damit loslege. Aber ich weiss welche Inhaltsstoffe ich verwende und mit was ich meiner Haut verwöhne. Mein nächstes Projekt wird die Seifenherstellung sein, aber da habe ich noch recht viel Respekt vor und schiebe es ein wenig vor mit her.. Ist nicht ganz ungefährlich ..!!
    Ansonsten merke ich, dass ich auch immer mehr dem Selberherstellen verfalle und es liebe autark zu sein. Schön, dass sich das Bewußtsein dafür immer mehr öffnet und wir wissen wollen was wir verwenden und welche Inhaltsstoffe "nicht schlecht" für uns sind..

    Ganz liebe Grüße
    Claudia

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  23. Oh Menno...das liest sich interessant ...Zeit..müsst ich als erstes kaufen - leider. Aber ich finds super ! Und die kleinen Schritte weg vom Konsum wie oben beschrieben sind jeder Gold wert !
    LG Geli

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  24. Tolle Idee. Und Mal was ganz anderes. Vielleicht probuiere ich das auch mal aus, nachdem das Seife selbst herstellen so gut geklappt hat.

    Liebe Grüße, Carmen

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  25. Total klasse
    Ich hatte so was auch schon mal vor, muss aber gestehen, was ich dann doch wieder gekauft habe...
    *knutscha
    scharly

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  26. Das Thema finde ich total spannend! Also die Shampoo-Bars (Ich wusste überhaupt nicht, dass es sowas gibt) als auch im Allgemeinen das Thema, einen Weg für sich zu finden, bewusst und umweltfreundlich zu konsumieren. Wenn Du ein bisschen über Deine Versuche berichten würdest, fände ich das sehr toll! Letztendlich muss wohl jeder seinen eigenen Weg finden, mit welchen Kompromissen zu leben ist oder auch nicht, aber Anregungen, wie andere es machen, sind immer gut!
    Liebe Grüße,
    Steffi

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  27. Ich mache seit nun fast zwei Jahren unsere gesamte Seife selbst - Haarshampoo gibts nicht mehr, die Seife wirkt ganz wunderbar. Glaub mir: Aus diesem Experiment kommst du nie mehr raus ;-)

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  28. Liebe Nina,
    wie es der Zufall will, hab ich erst vergangene Woche wieder mal etwas ausgiebiger über all diese Dinge nachgedacht. In den letzten Monaten war immer so viel Trubel, dass ich dazu gar nicht so recht kam, aber jetzt, wo sich alles ein bisschen beruhigt und eingespielt hat, beschäftigt mich die Frage, wie und was ich konsumiere und welche Auswirkungen das auf mich und andere - Mensch wie Tier wie Pflanze - hat, doch sehr. Von daher fändest du zumindest in mir eine begeisterte Konsumentin deiner Berichte und Gedanken.
    Auch die Shampoo-Frage kam dabei auf, als ich feststellte, dass mein derzeitiges - "Miracle Moist" von Aussie - langsam zur Neige geht. Das lässt meine Haarspitzen zwar tatsächlich auf den ersten Blick gesünder erscheinen, ist von inhaltsstofflicher Warte aber auch nicht so richtig koscher und ich habe auch den Eindruck, dass es der Kopfhaut nicht so gut bekommt. Es ist jedenfalls eine Entwicklung zu beobachten, die wohl am besten "Return of the Schuppe" zu beschreiben ist, und zwar erst, seitdem ich auf die Känguru-Marke umgestiegen bin. Nicht so schön. Shampoo-Bars hatte ich da auch schon als testwürdige Alternative in Betracht gezogen und werde jetzt wohl noch mal ein bisschen weiter recherchieren. Aber hab Dank für's Teilen deiner Erfahrungen - das hilft schon mal enorm weiter.
    Ich wünsch dir einen schönen Freitag!
    Liebste Grüße, Naomi

    P.S.: Das mit dem Picknick auf demselben Bänkchen wäre in der Tat eine feine Sache. :)

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  29. Total super! Wollte ich auch immer mal machen :)

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  30. Das ist ja mal ne richtig gute Idee - ich habe bis jetzt noch nicht das perfekte Shampoo für mich gefunden - vielleicht wäre es auch für mich mal eine gute Idee, mir das Shampoo selbst zu machen... ich behalte Deinen tab hier mal offen : )

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  31. Hallo Nina,
    mal abgesehen von der Idee Shampoo selbst herzustellen, spricht mir dein erster Absatz aus dem Herzen. Kannst du Methoden empfehlen keine, wie du es nennst, Misanthropen und Asketen, zu werden? Mir fällt das zur Zeit wirklich schwer - besonders in einer Großstadt, in der ich leben.
    Leider ist ein Landleben zur Zeit noch unerschwinglich und trotzdem möchte ich mich nicht jeden Tag ärgern. Denn wie die Wörter schon sagen "ich ärgere mich nur selber - niemand anders".

    Daher würde ich mich freuen mehr zu dem Thema bei dir zu lesen. Weiter so.

    Vielen Dank und herzliche Grüße,
    Madita

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  32. Klingt toll! Wollte ich noch nie machen, weil ich garnicht wusste, dass man sowas machen kann. Aber jetzt ... und Deine Fotos sind superschön.

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  33. Am Rezept lässt sich ja bestimmet noch was ändern, damit es gut zu deinem haar passt! Vielleicht sollte ich mal mit meinem Seifen-Buch bei dir vorbei kommen. Will ich auch schon soooo lang machen. Blöde Wunschliste!
    Liebe Grüße,
    BuxSen

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  34. Finde ich toll, liebe Nina, dass man diese Shampoobars auch selber machen kann - und dass du es tust! Ich selbst verwende seit einiger Zeit Shampoobars der Naturkosmetikfirma Keorà, vielelicht magst du dir hier mal ansehen, welche Shampootypen für welches Haar empfohlen werden: http://www.keora.at/index.php/shop/naturshampoos
    Liebe und herzliche Rostrosen-Sonntagsgrüße
    von der Traude
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  35. Liebe Nina,
    sehr interessant ! Ich habe schon Lotion Bars gemacht und bin total begeistert- die sind auch ruckzuck gemacht. Die Zutaten dafür hole ich in der Apotheke- in Glasflaschen. Denn ich bin auch gerade intensiv dabei Plastik zu vermeiden.
    Vor einigen Woche kam im Radio ein Bericht über Fair Trade Klamotten - und ich werde nur noch solche kaufen.
    Jaaaa- schreib über eure Step-by-step Umstellung - unbedingt !
    Ganz liebe Grüße
    Ute

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  36. das ist wirklich toll - ich bin (wiederholt) beeindruckt !!
    sei lieb umarmt * anny

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  37. GROSSARTIG, liebste Nina! Danke! Beim Gedanken an die chemische Keule in diversen Kosmetika vergeht mir alles und ich fange immer mehr an, eigene herzustellen. Die Anleitung kommt super gelegen.
    Drück Dich!

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  38. Hallo, ich hatte mir das empfohlene Buch geliehen und es ausprobiert. Ich hatte jedoch so meine Probleme damit. Hast Du vielleicht auch einen anderen Buchtipp oder ne Seite, wo das bissel beschrieben ist, wie man die Bars herstellen kann? Mich würde mal interessieren, wie das Verhältnis zwischen den ölig/flüssigen zu den trockenen Bestandteilen sein muss. Wie ist die Konsistenz zu beschreiben, bevor ich die Masse in Form bringe? Wäre nett von Dir zu lesen. LG von Mona

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