Montag, 10. November 2014

Berit sagt das böse Wort und ich muss es ausbaden. 7 Fakten über mich.

Also dann, liebe und wundervolle Berit, nicht halb so stilvoll wird mein Beitrag mit 7 Fakten über mich wie Deiner, aber der gute Wille zählt. Die Opferbereitschaft, möchte man in diesem Kontext fast sagen. Fast :-)

Drei davon habe ich vor einem Dreivierteljahr schonmal bei Instagram preis gegeben, damals wurde ich nach 5 Macken oder Marotten oder so gefragt. Die können hier gut nochmal auftauchen, wer außer mir weiß das sonst noch?

1.
Wäre der kleine Krawallix ein Mädchen geworden, hätte er wahrscheinlich "Helene" geheißen. Im Zuge der Hysterie um eine Populärmusikantin bin ich sehr froh, dass dem nicht so ist.

2.
Im Winter schlafe ich auf einem schwedischen Fellding (mit unmöglichem Namen) unter einer Kuscheldecke und einer Bettdecke. Der Winter dauert etwa ein Dreivierteljahr.

3.
Selbstgespräche. Immer. Mit mir oder nicht anwesenden Personen. Ich hab es schlecht im Griff und vergesse manchmal aufzuhören, wenn ich das Haus verlasse. Aber es hilft, sich auf Unterhaltungen vorzubereiten, die kreisenden Gedanken auch mal laut zu sagen. Und zu hören, wie doof es sich anhört. Um etwas besser zu machen. So sind meine endgültigen Gespräche eigentlich Konservenvarianten, es sei denn, das Gegenüber äußert etwas anderes als gedacht. Also so gut wie immer.

7 Fakten über mich dank Berit von marmeladekisses

4.
Als ich 4 war, habe ich meine Kindergärtnerin (vornübergebeugt, Perlen sortierend) in den Hintern getreten. Sie hatte zuvor im Stuhlkreis mein Bild vom Kleinen Gespenst zerrissen. Es zeigte eine Kiste und die Sonne, das Tagsüber-Szenario sozusagen. Weil ich schon immer schlecht malen konnte. Aber eben dennoch mit Künstlerehre.

5.
Wenn ich andere Leute außer meinen Kindern mit Kosenamen anrede, z.B. "Schätzeken", dann hab ich möglicherweise ihren Namen vergessen und kann nicht nochmal fragen. Weil schon zu oft gefragt oder weil die andere Person so herzlich ist und ich mich schäme. Aber Namen und auch Gesichter sind schwierig.
Nachtrag: Da steht möglicherweise. Menno ;-)

6.
Struktur in meiner Umgebung ist für meine innere Struktur überlebenswichtig. Ich drehe schwer am Rad, wenn es chaotisch, unordentlich oder gar verdreckt ist. Das betrifft aber ausschließlich die heimatlichen Hallen, wie es bei anderen Leuten aussieht, ist mir komplett Hupe. Meine Freundin A. (ja, Du - Bekloppte!) meint nach Jahren noch immer, sie müßte putzen, bevor ich zu Besuch komme. Niemand muss das. Es ist mir egal. Allerdings (Einschränkung) gab es im Laufe der Jahre wohl einmal die Situation, dass es bei jemandem in jedem Zimmer so dreckig war, dass die Nahrungsaufnahme nur mit angehaltenem Atem möglich war. Lieber nichts schmecken, an etwas anders denken, lächeln, schnell satt sein. So höflich bin ich. Liest Du das, A.?

7.
In meiner Jugend liebte ich einen Sänger. Zwar zierte kein Starschnitt die Wände, aber ein kleines hölzernes Rähmchen begleitete mich überall hin. Jahrelang. Seine Musik aus dieser Zeit ist bis heute unerreicht, nie wieder haben Melodien und Texte mich so berührt und begeistert. So ist meine Lieblingsband (deren Vorarbeiter er war) seit 1985 dieselbe. Heute folge ich ihm (und seiner Tochter) auf Instagram. Modern times.

So, aufwachen, das war's!

Ich muss weiternominieren, das tu ich auch, leiden sollt Ihr :-)
Zeigt her Eure Fakten Steffi, Monika, Frau S., Annette, Anneliese, Britta und Frauke. Und Frau BuxSen und Christiane.

Habt nun einen schönen Montag und startet gut in die Woche. Beste Grüße von Nina, die übrigens angefangen hat, auf Kommentare direkt hier im Blog zu antworten.

Kommentare:

  1. Jesses - was tust du mir da an? Du nennst mich auch manchmal Schätzeken - muss ich mir Sorgen machen?
    Liebste Grüße und sei feste gedrückt,
    STEFFI ;)))

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    1. Ich schließe mich Steffi an- in allen Belangen. Ich drück dich!
      Jenny

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    2. Ich weiß Eurer beider Namen. Würde Euch sogar mit neuer Frisur sofort erkennen. Das ist die A-Liga. Mehr geht nicht. :-)
      Gedrückt von Nina

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  2. Punkt zwei macht dich sehr sympathisch, finde ich! :)

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    1. Danke Zaubsie.
      Seit diesem Jahr ist die Wärmflasche noch hinzu gekommen, sie ist nur ausgeliehen, mal schauen, ob ich eine eigene erwerbe. Ist schon super, damit punktuell noch für Wärme sorgen zu können.
      Dass ich im Imkerkostüm - zumindest annähernd - ruhe, das blieb bisher unerwähnt, oder? :-)

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  3. Ach jetzt versteh ich auch den Hasen ...

    alles liebe
    Hase

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    1. Mensch, Hase, Du hier!?
      :-)
      Quatsch, Dich kenn ich auch. Echt jetzt. Auch A-Liga (siehe oben bei Steffi und Jenny).
      Gedrückt von Nina

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  4. Tolle Antworten, habe es mit Genuß,gelesen, schön zu lesen, dass ich nicht die Einzige bin, die mit sich spricht.
    Liebe Grüße,
    Petra

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    1. Liebe Petra,
      dankeschön!
      Es ist sicher der Grund, warum hier nie Radio läuft. Ich kann nicht auch noch gegen jemanden anreden ...
      Liebe Grüße von Nina

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  5. Hahahaha ich mag deinen Schreibstil soooooo gerne! :))
    Und überlege gerade welchen Sänger du da wohl meinst... Hm....
    Liebste Grüße
    Julia

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    1. Liebe Julia,
      danke Dir!
      Und guck mal ein paar Häuser weiter unten bei Tintorera, sie wußte es noch.
      Beste Grüße, ich denk noch dran, wie lustig es war, als wir uns getroffen haben, ist das schon wieder lange her.
      Nina

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  6. Ach Schätzeken lass dich drücken♡♡♡
    Ich mog di
    *knutscha
    Scharly

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    1. I mog di a. <3
      Bis am Wochenende, dann herz ick Dir dolle.
      Nina

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  7. Sehr interessant dieser Einblick. Es gibt also noch mehr Selbstgesprächeführer wie beruhigend.
    Liebe grüße gusta

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    1. Ja, es ist furchtbar. Aber echt nicht zu ändern, hab es schon versucht.
      Liebe Grüße von Nina

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  8. Antworten
    1. Eine Kurzschlußhandlung, für die ich büßen mußte, das sag ich Dir. Die war keine echte Kinderfreundin.

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  9. Herrlich! !!
    Wieso eigentlich 7?
    Ich will mehr.

    Minzaschätzeken :*

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    1. Mußte kommen Frühstück, kannste haben Fakten. Und Marmelade, liebes Minzaschätzeken. Ich herze Dich.
      Nina

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  10. Punkt 4....außerordentlich konsequent :) Sehr schön. Bei 6. mache ich mit, ist schon witzig eigentlich wie einem bei anderen etwas so egal sein kann, was einen zu Hause so aus dem Gleichgewicht bringt.

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    1. Rückblickend finde ich es so mutig, die war ja groß und dick und ich eher das Gegenteil. Aber sie hat mich lange dafür abgestraft, glaub das mal, das waren die 70er, nix Kuschelpädagogik.

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  11. zu mir sagt sie es auch manchmal, hase, schätzeken! das volle programm!
    LG Sanna

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    1. Du sagst immer Puppe zu mir. Da fragt man sich auch.
      Ne!?
      :-)

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  12. Lach, ich nenne ja Leute gerne einfach so Schätzelein oder ähnlich - also wenn ich sie mag. :-) Und die blöde Kindergartentrulla hätte ich wohl auch getreten. Ist doch ne grandiose Idee, das Gespenst bei Tag (nicht) zu malen - darauf muss man schließlich erstmal kommen! Sowas...

    Küsschen

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    1. Ich sag auch nicht "Hase" zu irgendwelchen Hanseln, also bitte! Natürlich mag ich die. Hätt ich bloß nix erzählt ... :-)
      Und meine Lösung finde ich auch rückblickend noch kreativ, wo ich noch immer kein Gespenst malen kann.
      Drücke Dich, bis bald. Nina

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  13. Ich führe auch Selbstgespräche ... machen wir doch 'nen Club auf! Deine Fakten hab' ich wirklich gern gelesen.
    herzlichst soulsister

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    1. Tausche Deine gegen meine? :-)
      Freut mich, dass es Dich gut unterhalten hat, sei lieb gegrüßt. Bis bald.
      Nina

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  14. Hi Nina, von dem Holzrähmchen weiß ich nix, aber ist der Sänger eventuell Fish? Ach, lang lang ist's her.
    LG, Sonja

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    1. Ach, ja sicher. Der Gute.
      Und wie lange das her ist.
      Er hat was vom Weihnachtsmann heutzutage. Ein bißchen.
      Liebe Grüße von Nina

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  15. Ha, meine Freundinnen sagen immer... "räum mir nur nicht auf" ... wenn ich ihre Wohnungen betrete, aber mich stört es auch nur bei mir :-)
    Immer wieder schön mehr über Bloggerinnen zu erfahren, denen man folgt... liebe Grüße zu Dir Nina, hab einen gute Woche.
    Kebo

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    1. Dir auch eine gute Woche, liebe Kebo, die Angst haben meine Freundinnen wohl nicht, vermutlich, weil ich mich sofort mit einem Kaffee aufs Sofa fallen lasse. Oder an den Küchentisch, je nach Belieben.
      Aber spannend, dass es Dir auch so geht. Beste Grüße von Nina

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  16. Antworten
    1. Die heiß auch noch "Frau Loch".
      Man hätte es ahnen können. ;-)

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  17. Nina, Schätzeken- klasse! Aber biddebiddebidde verrat mir wer der Sänger ist? Die Tochter hat mich komplett von der Fährte abgebracht, gnngnn.
    Liebste Grüße!
    Doro

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    1. Tintorera 3 Kommentare über Dir weiß es noch.
      Als ich das Rähmchen mit mir herumtrug, war die Tochter aber noch Kalorien.
      Liebste Grüße zurück von Nina

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    2. Fish. Gib mir den ersten Ton von Mixplaced Childhood und ich hör nicht auf zu singen. Laut.
      "Huddled in the safety of a pseudo silk kimono, wearing bracelets of smoke, naked of understanding...........................................you can´t steal our hearts away. I can´t walk away. no more."
      Siehste.
      Ich habe vor fast 25 Jahren mal versucht, die Texte des Albums auf Deutsch zu übersetzen für einen Schweizer Brieffreund der kein Englisch konnte. Ich habe kapituliert. Das Zeug IST nicht zu übersetzen.
      Und jetzt geh ich die Tochter googeln.
      Knutsch dich, danke für den Ohrwurm!

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  18. :-P
    ...kennst du nur noch den anfangsbuchstaben meines namens ;-)

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  19. Bor, mit dem Helen-Ding habt ihr aber echt nochmal Glück gehabt :) Und ich will auch unbedingt wissen, wer der Sänger ist!
    Ganz vielen Dank fürs Mitmachen. Solche Fakten sind doch echt interessant, obwohl man erstmal denk "blöder Award-Kram".
    Ich drücke dich
    Berit

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    1. Sonja wußte es noch. Wir kannten uns damals schon. Schau mal bei Tintorera einige Kommentare drüber.
      Und ja, er hat Glück, dass er ein Junge geworden ist. Das Gros der Lästereien hätte er ja abgekriegt.
      Drücke Dich feste zurück, Nina

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  20. Hach und herrje.
    Einiges kommt mir ja schon bekannt vor, hast du uns ja schon mal verraten. :-) Aber bleibt auch beim zweiten Mal sehr sympathisch. Und in einigen Punkten mir verdammt ähnlich.
    Ob ich im Blog noch mehr von mir verrate, als ich schon getan habe, weiß ich noch nicht, das muss ich mir noch überlegen.
    Liebe Grüße
    Anneliese

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    1. Bei Dir war ich mir sicher, dass Du Dich erinnern würdest an die 5 Macken von vor einigen Monaten. Aber damit sind wir nur 2. In bester Gesellschaft, ich zumindest, aber in der Minderheit.
      Drücke Dich. Nina

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  21. Du, Hase, das erklärt so einiges... Nur, dass ich Leute, die ich mag, auch häufig Hase nenne und bei allen anderen, deren Namen ich vergessen habe, umschiffe ich die Namensnennung mal mehr, mal weniger elegant ;-)
    Seufz, da werd ich mich morgen mal an sieben Sachen über mich setzen. Sei gespannt, was ich mir bis dahin aus der Nase ziehe...
    Liebe Grüße und einen dicken Drücker! Frauke (einfach zu merken, wie Frau und Ke)

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    1. Was andere Leute immer meinen, was alles einfach zu merken sei ... Bei den 7 Fakten steht ja z.B. nicht, dass mein Horizont schon nicht mehr ausgereicht hat, bei den Mathehausaufgaben der vierten Klasse zu helfen. Weißte Bescheid. Bin auch gespannt, was Du so im Gesicht spazieren trägst. Drück Dich, liebe FRAUKE. Die ich sogar auf der Straße erkennen würde.
      Nina

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  22. Über Punkt 5 könnte ich mich gerade schlapp lachen...denn die Sache mit dem Namen...die kenne ich. Passiert mir auch manchmal im Beruf, nur komme ich da mit "Schätzeken" nicht weiter...;-))) LG Lotta.

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    1. Ich hab mal in der VHS unterrichtet und die Schüler öfter zufällig in der Stadt getroffen. Die waren so wahnsinnig nett und herzlich und ich fühlte mich wie der letzte Dreck. Denn das hatte ja 'nen Grund, dass sie das ganze Semester hindurch Namensschildchen aufstellen mussten. Und dann auch noch Kleidungs- und Kontextwechsel - hoffnungslos.

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  23. Hör mal, das mit dem Musikkapellenvorarbeiter, das hab ich irgendwie anders in Erinnerung. Herr L. hat zwar ne Tochter, aber die Kapelle entstand doch erst in späteren Jahren? Ich bin verwirrt. Herzlichst, Deine Frau S.

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    1. Nee, der Herr L. ist das doch garnicht. Den fand ich nur in den 90ern mal knackig.

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  24. Punkt 6 könnte exakt meine Aussage sein. Geht mir GENAU GLEICH. Ich dreh total am Rad wenn es bei uns unordentlich ist. Ich fühle mich sehr schnell total unwohl. Es engt mich ein und demotiviert mich wenn es unaufgeräumt ist. Versteht mein Freund null und garnicht.
    Spannende Antworten :). Und der Name Helene wäre trotzdem schön ;)

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    1. Weißte was, ich spüre sogar die negativen Schwingungen des bösen Dachbodens. Obwohl ich es ja eigentlich nicht sehen muss, das Chaos.

      Beste Grüße.
      Und schade um Helene, ja, aber ich finde ehrlich gesagt, der Name hat durch die häufige Nennung gelitten.

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    2. ... an Deinen Dachboden musste ich die letzten Tage denken!
      Hätte ich mal einen, bei mir verteilen sich die Kramkisten durchs ganze Haus...

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  25. Haha...du liebe Güte, bin ich gerad froh, daß Du das Stöckchen aufgehoben hast :o)
    Sehr gegackert :o))))
    Gute Nacht wünscht die Sandra

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    1. Gute Nacht, liebe Sandra.
      Ich weiß gar nicht wovon Du redest, ist alles wahr und total ernst.
      Drück Dich. Nina

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  26. Ach liebe Nina, was biste mir sympathisch. Ich erteile dir nachträglich die Absolution für den Kickass, sie hatte es verdient. Die Kindergärtnerin konnte meinen Sohn nicht leiden, weil er nicht das fünfhundertste Mandala mit ihr malen wollte, sondern immer nur raus - und weil er sich beschwert hat, dass sie das im Winter zu selten dürfen, weil Frau F. immer Angst hat, dass sie sich den Hintern abfriert. Ich musste leider bei ihrer Beschwerde lachen, das fand sie nicht lustig.
    Das Kind irritiert es übrigens nach wie vor, dass ich oft Selbstgespräche führe, um meine Gedanken in die richtigen Bahnen zu lenken - dabei merke ich oft gar nicht, dass ich laut denke. Ist es eigentlich verboten? Oder gilt man damit nur als leicht skurril? Damit könnte ich ja leben. Wär übrigens lustig, wenn sich lauter Selbstgesprächeführer treffen - alle reden, aber nur mit sich. Babylonische Zustände. ;-)

    Sei gedrückt du Goldstück -
    Katja

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    1. Liebe Katja,
      also ehrlich, wieso will der denn raus? Was ist denn da los? Und Du lachst auch noch? :-)
      Und ja, skurril auf jeden Fall, verboten bestimmt nicht. Im Auto tue ich dann manchmal so, als gäbe es eine Freisprechanlage und nicht etwa einen imaginären Gegner.
      Und ganz ehrlich: es gibt Leute und Situationen, die mir genau so vorkommen: babylonisch. Man spricht zwar dieselbe Sprache, aber nur zum Schein.
      Sei Du mal gedrückt, meine Liebe. Bis bald.
      Nina

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  27. Hallo nina,
    das mit den Selbstgesprächen könnte ich sein. Da fällt mir ein Stein vom Herzen, dass es noch andere Menschen "von dieser Sorte" gibt.
    Blöd, wenn man auf der Straße redet und einem jemand entgegen kommt, oder?
    So, jetzt schau ich endlich mal wieder bei Deinem Upcycling-Tuesday vorbei.
    Karin

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    1. Hallo Karin,
      ja, da gab es schon komische Situationen ...
      Ich tu dann immer so, als wäre alles super. :-)
      Beste Grüße von Nina

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  28. Hallo Nina,
    schön diese lustigen und spannenden Fakten über dich zu lesen!
    Also in manchem gleichen wir uns ein wenig (Selbstgespräche und dickem, warmen Mummelbett), aber Strucktur... *hüstel* Dafür hebe ich noch nie eine Kindergartentante getreten, obwohl ich das als Mutter einmal gerne gemacht hätte. Aber natürlich hat man sich mit 34 besser unter Kontrolle als mit 4 ;o)
    Liebe Grüße
    Jennifer

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    1. Oh, als Mutter hätte ich eine bestimmte Kindergartentante (von den beiden Großen) auch wahnsinnig gerne getreten. Das verjährt bestimmt nicht. Mal schauen, vielleicht überfahre ich sie beizeiten mit meinem Rollator.
      Liebe Grüße von Nina

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  29. Die blöde Kidergärtnerinnentussi!
    Vielleicht erwischt sie ja mal eine ganz blöde Altenpflegerin, und wenn sie ihr am liebsten in den Allerwertesten treten möchte, erinnert sie sich vielleicht an Dich *lach*
    liebe Grüße von der Trulla, Du Trulla-Schätzeken

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    1. Die war damals schon alt, also grauhaarig, was man als Kind so alt findet. Und eben eigentlich keine Kinderfreundin, sondern eine Autoritätsperson. Weißte Bescheid.
      Liebe Grüße zurück, Trullamädchen.
      Nina

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  30. Muss ich eigentlich auch weiter nominieren?
    Die Buxi

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  31. oh nein! jetzt wird mir erstmals bewusst, warum gerade so ein helene-hype herrscht! und ich dachte schon, eine welle des guten namen-geschmacks sei plötzlich über alle aus heiterem himmel hereingebrochen. aaaah! wie er mir gerade unsympathisch wird, der namen, ojeoje.
    und im übrigen hätte ich meinen kindergärtnerin auch in den hintern treten sollen, als sie meinte, schneeflocken seien nicht blau. so eine nuss die.

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    1. Schneeflocken können sogar regenbogenfarben sein. Und feinst glitzern.
      Beruf verfehlt. Klassisch.
      Drücke Dich.

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  32. Hallo Nina!
    Die alte Schrulle hat es nicht besser verdient. Könnt' sie jetzt noch anzeigen wegen Inkompetenz.
    Mir sagt weder Herr L. etwas noch Fish (kenn ich nur als ...&Chips), allerdings konnte ich DEN wenigstens googeln. Uns trennt ja mindestens eine Generation, rein alterstechnisch.
    Und deshalb darf ich auch Namen vergessen.
    Was allerdings eher meinem Desinteresse zuzuschreiben ist.
    Zu Helene kann ich nur sagen: als wir unsere Tochter damals Emma nannten, war der Name noch nicht mal unter den ersten 100. Heute tut sie mir leid, weil wirklich jede Zweite so heißt. Der Name ist halt zu und zu schön.
    Aber wäre schon lustig: "Wie heißen denn ihre beiden?" "Der Bub heißt Florian und das Madel Helene." (hab` ich gerade in der Gala gelesen, beim Kiefi. Also, dass die Helene und der Florian...Du weißt schon...Liebesurlaub auf....Du warst doch auch gerade beim Kiefi)
    Demnächst (quasi am WE) fährst Du also bei mir vorbei. Oder solltest Du schon am Freitag in HH sein? Kannst ja mal winken.
    Bis dahin,
    Miriam

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    1. Beim Kiefi hab ich nur ne alte GALA aus dem August abgestaubt, die haben tatsächlich mehr Tim & Struppi Comics. Dafür hat mich aus diesem Internet dieser Tage das Gesäß von Kim K. als Photomontage eines Zentaurs angesprungen, das verfolgt einen bis in die Träume.
      Es geht tatsächlich morgen schon los, ab mittags in HH. Und dann mal schauen,
      Der Herr L. ist der Sänger einer Kapelle, die Du auch kennst. Die fangen mit R an und machen Krach.
      Sei liebst gegrüßt von Nina, die keine Vorstellung hat, wie weit W an der L von HH entfernt ist?

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  33. Liebste Nina,

    1. Vornamen sind eh eine heikle Sache. Wir haben jedem Kind deshalb zwei gegeben, damit es im Notfall den anderen benutzen kann.

    2. Früher schlief ich bei 25 Grad, aber im Nachthemd und war immer krank. Heute ist die Heizung aus, aber ich schlafe im Jogginganzug mit zwei Paar Wollsocken unter Kuscheldecke und normaler Decke mit Biberbettwäsche und bin seltener krank. (Wenn ich vor dem Schlafengehen geduscht habe, setze ich noch die Kapuze auf.)

    3. Selbstgespräche sind ein Zeichen von Intelligenz. Seitdem ich das mal gelesen habe, stehe ich dazu. Ich bereite mich so auch auf Gespräche mit anderen vor oder diskutiere nach einem Streit noch weiter, wenn der andere längst weg ist. Nur mit mir selbst spreche ich dabei eher selten. Da genügt denken.

    4.Das hast Du gut gemacht. So mutig wäre ich nie gewesen. Und diese Frau war ja wohl voll fehlbesetzt in dem Job. Wir sollten in der Grundschule mal irgendwelche grünen Quadrate ausschneiden und ich habe erst den weißen Rest außenrum in einem Stück weggeschnitten, damit ich nicht so viele Schnipsel aufsammeln muss. Da nimmt mir die Lehrerin das Papier aus der Hand und sagt zur ganzen Klasse: "Also wer sowas macht, dem sollte man gleich eine sechs geben!" Ich habe nur still geweint. Aber die blöde Kuh hätte auch einen Tritt verdient.

    5. Ich finde, man muss auch nicht andauernd Leute mit Namen anreden. Als ich noch gearbeitet habe, war das leider irgendwie üblich und einige Kollegen konnten sich meinen Namen nicht merken. Wäre ja nicht so schlimm. Vor allem, wenn man eh grad nur zu zwei rumsteht und quatscht. Aber dann zu sagen: "Also wissen Sie, Frau .... ääähm ... Dings... ääähhh..., es ist doch so, dass..." Was soll das denn bitte? (Nein, ich heiße nicht Dings!)

    Als ich in der Vorschule war, ging meine eine Schwester zur Grundschule und die andere auf die Oberschule. Dazu noch Hort und Sportvereine, das macht eine Menge Eltern anderer Kinder, die selbst meist nur ein Kind hatten und daher meine Mama immer im Supermarkt oder am Bus mit Namen angesprochen haben. Weil sie nie die Namen wusste, war es ihr furchtbar peinlich und sie hat versucht, solche Situationen zu umgehen. Da schaut man sich dann als Kind leider genau das falsche ab. *seufz*
    Inzwischen versuche ich, mir die Namen anderer Leute ganz bewusst einzuprägen: "Frau Wagner, die hat einen roten WAGEN. Und ihre Kinder heißen... Ihr Mann heißt..." "Frau Kleeberg liegt in einem Berg von vierblättrigen KLEEBLÄTTERN." usw.

    6. Geht mir genauso. Mich stört eher, wenn die Gastgeber dann andauernd darüber reden, wie schlimm es doch aussieht und sich entschuldigen. Das macht den Besuch so ungemütlich. Dann sollen sie lieber aufräumen. Oder gelassen mit mir im Chaos sitzen.

    7. Deine Jugendliebe kenne ich leider nicht. Bei mir war und ist es Bela B.

    Süße, wenn wir uns mal live begegnen, werde ich ein Namensschild tragen. Nur für Dich! *knutsch*

    Ganz liebe Grüße,
    Henriette

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    1. Mensch, liebe Henriette,
      was für eine Antwort.
      Ich danke Dir. Das hab ich jetzt schon so oft gelesen und freu mich immer wieder.
      Bei mir ist es übrigens nicht die Kapuze, sondern ein Handtuchturban.
      Und ich kann gar nicht denken. Nur reden. Und schreiben.
      Deine Gedanken zur Kunstaufgabe finde ich enorm praktisch veranlagt, sie hätten ein Lob verdient gehabt. Aber wie es so ist. Keiner fragt. Und zieht automatisch Schlüsse, seien sie nun vollständig oder nicht.
      Deine Beobachtung zu der Ungemütlichkeit, die von den Gastgebern ausgeht, trifft es total.
      Ja, die Jugendliebe. Was war das großartig, so begeisterungfähig. Wo ist es hin?
      Hoffentlich treffen wir uns. *zurückgeknutscht*
      Ganz liebe Grüße zurück von Nina

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  34. Liebe Henriette,
    Du gehörst sicherlich für mich zu den wenigen Menschen, wo es mir eine Freude wäre sich mit Dir zu unterhalten, Dich kennen zu lernen, Dir zuzuhören und vielleicht sogar Dich erneut zu treffen.

    Nein. Nein. Keine Panik. :)
    Ich bin harmlos, nicht in Dich verknallt und weder ein (Wie heisst das nun wieder? .... *grübel *überleg ... Boah ... gleich hab ichs ... Ahhh) Stalker (so heisst das), noch sonst ein seltsamer Vogel. Obwohl ... doch ... ein wenig anders bin ich schon, also vielleicht in manchen Augen doch ein seltsamer Vogel.

    Dein Schreiben über Dich, Dein Sein, Dein Wirken (und besonders Deine Selbstgespräche) fand ich allerdings sehr hinreissend ... weil Du auf mich einen etwas verpeilten Eindruck machst (und ich mag nunmal die leicht Verpeilten lieber, als die Anderen).

    Doch was wird nun sein nach diesem Kommi meinereiner?
    Nichts. Oder doch ... es bleibt das angenehme Gefühl das in den Wirren der Zeit und des Raumes, ein Mensch am anderen Ende sitzt. Ein Mensch der es wohl wert ist, das man ihr zuhört und dabei ihre tollen kreativen Umsetzungen bestaunt.

    In diesem Sinne ... lasse es Dir so gut gehen wie es möglich ist.

    Alles Liebe für euch,
    der Micha

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  35. Auweia ... sorry ... ich meinte natürlich Dich Nina.
    Okay, soviel zur Verpeiltheit :)

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    1. Lieber Micha,
      ohne dass ich abwerten möchte, was Du geschrieben hast, bitte nicht in den falschen Hals bekommen, ich musste doch sehr lachen, dass Du "Henriette" gesagt hast, denn das ist mir auch schon so oft passiert (verpeilt eben).
      Und danke. Liest sich freundlich und herzlich und nicht stalkeresk - oder wie hieße es dann wohl neudeutsch?
      Eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht
      Nina

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